| Kinder und Passivrauchen |
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Die dkfz (Deutsches Krebsforschungszentrum) hat zum Weltkrebstag 2008 ein Infoblatt veröffentlich in der sie darauf aufmerksam macht, wie wichtig der Schutz der Kinder vor Passivrauchen ist.Passivrauchen gefährdet Kinder Tabakrauch ist ein komplexes Giftgemisch aus über 4800 Substanzen, die beim Verbrennen des Tabaks entstehen Mindestens 250 dieser Substanzen sind giftig oder krebserzeugend. Das Rauchen in Anwesenheit von Kindern kommt einer Körperverletzung gleich. Schutz vor Passivrauchen ist Kinderschutz. In deutschen privaten Raucherhaushalten leben 8,4 Mio. Kinder die einer Passivrauchbelastung durch mindesten einen Raucher ausgesetzt sind. In Deutschland gehen jeden Tag rund 263 Millionen Zigaretten in Rauch auf – viele davon in Anwesenheit von Kindern. Fast jedes zweite Kind lebt in einem Haushalt mit mindestens einem Raucher. Eines von sechs Kindern (15,5 Prozent) muss zu Hause jeden Tag Tabakrauch einatmen. Schützen Sie Kinder vor dem Passivrauchen, den mit jeder Zigarette rauben Sie Ihrem Kind ein Stück Leben
Wenn die Sucht doch stärker ist:
Überzeugen Sie Ihre Kinder, sich vom Tabakrauch fernzuhalten und erklären Sie ihnen, warum sie Tabakrauch meiden sollen: Tabakrauch ist ein Giftgemisch! Seien Sie ein Vorbild für Ihre Kinder: Rauchen Sie nicht!
Passivrauchen macht Kinder krank Kinder rauchender Eltern leiden häufiger unter akuten und chronischen Atemwegs- erkrankungen wie Husten, Auswurf, pfeifenden Atemgeräusche und Atemnot und sie haben häufiger eine Mittelohrentzündung als Kinder von nicht rauchenden Eltern. Bei Kindern, die bereits unter Asthma leiden, führt Passivrauchen zu einer Verschlechterung der Krankheitssymptome. Entwicklungsstörungen bei Ungeborenen durch die Gifte des Tabakrauchs. Die im Tabakrauch enthaltene Gift können in den Blutkreislauf eindringe und das Ungeborene schädigen. Durch das Rauchen verengen sich die Blutgefäße in der Plazenta und das Kohlenmonoxid aus dem Tabakrauch beeinträchtigt den Sauerstofftransport im Blut. Dadurch wird das Ungeboren schlechte mit Sauerstoff versorgt und es können dadurch folgende Schäden auftreten:
Jede Woche stirbt in Deutschland ein Baby an den Folgen des Passivrauchens.
Babys, die nach der Geburt Tabakrauch einatmen müssen, haben ein höheres Risiko, durch plötzlichen Kindstod zu sterben, als Säuglinge, die in einer rauchfreien Wohnung leben. In Deutschland sterben jedes Jahr rund 60 Säuglinge am plötzlichen Kindstod, weil die Mutter während der Schwangerschaft rauchte oder weil die Eltern nach der Geburt in der Wohnung rauchten. Das Infoblatt kann man hier herunterladen: Infoblatt dkfz Foto: Photo: UICC, World Cancer Day 2008. |
Kinder und Passivrauchen


Die dkfz (Deutsches Krebsforschungszentrum) hat zum Weltkrebstag 2008 ein Infoblatt veröffentlich in der sie darauf aufmerksam macht, wie wichtig der Schutz der Kinder vor Passivrauchen ist.