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Alt 12.07.2009, 12:23   #10 (permalink)
Uwe
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Hallo Bea,

weißt Du wie ich zu diesem Satz kam? Aus Angst. Ich hatte jahrelang eine panische Angst vor dem Zahnarzt. Irgendwann musste sich das ja rächen und die Besuche wurden schlimmer, als sie eigentlich hätten sein müssen - ohne Angst.

Aber im Rahmen dieser Angst suggerierte ich mir oft ein: Du hast keine Zahnschmerzen, oder die Zahnschmerzen sind gar nicht so schlimm... und das half. Auch bei Kopfschmerzen. Es ist möglich, Kopfschmerzen, die man in der Stirn lokalisiert, "nach hinten" "wegzudenken". Autosuggestion hat auch sehr positive Effekte, wie zB. beim Rauchen. Ich sage mir ganz konsequent: Nein, ich rauche nicht. Das Rauchen interessiert mich gar nicht. Und wenn die Sucht mit Schmachtattacken kontert, dann schließe ich sie aus meinem Denken aus. Du kommst hier nicht rein! Basta!

Das klingt vielleicht alles banal, aber es ist äußerst wirkungsvoll. Es gibt zahllose Berichte von Fakiren, Leuten, die über glühende Kohlen laufen und sich irgendwelche Nadeln durch die Wangen stechen und was weiß ich noch alles... all dies beruht im wesentlichen auf mentalem Training und Autosuggestion.

Meine Angst vor dem Zahnarzt hatte also Jahre später doch noch einen guten Effekt, nämlich den, dass ich ganz instinktiv Autosuggestion erlernt und angewendet habe und mir das half, die Sucht zu besiegen.
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Liebe Grüße
Uwe


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