Sehr guter Beitrag, liebe Marion.
Wir Menschen sind alle sehr unterschiedlich "gestrickt", wobei es natürlich "Schnittmengen" gibt, d.h. Muster der Verbundenheit, ähnliche Beweggründe.
Und doch sollte sich niemand erheben und die Psyche eines Menschen beurteilen, bewerten und dabei gar sie verhöhnen. Das alles gehört dazu, zur Würde des Menschen. Und selbstverständlich so auch die Ängste, die vielen Beweggründe, die uns veranlassen, uns zu schützen. Genau, Angst IST ein Schutz, der uns bewahren soll vor Anfeindungen jeglicher Art. Klar können und dürfen wir nicht ALLes, was wir tun, an der Angst "festmachen", weil wir sonst wie das Kaninchen gelähmt vor der Schlange verharren, bewegungslos, atemanhaltend, vor Angst erstarrt-nein, DAS kann es och nicht sein.
Aber die Seele muß sich selbst auch mal "baumeln lassen", dazu zählt auch Dein "kein Bock haben auf dies oder jenes"; sicherlich schieben wir meist die "unangenehmen Dinge" vor uns her, wie der notwendige Zahnarztbesuch beispielsweise oder die Dinge, die zu erledigen sind, die wir nicht so schrecklich gern machen. Und Mut machen, sich zu motivieren, IST eben die Balance vor der "angsterfüllten Erstarrung" und der Aktivität selbst. Es gilt somit, darauf zu achten, sich selbst treu zu bleiben MIT seinen Ängsten, aber auch MIT dem Vermögen, sich Mut zu machen und diesen auch anzunehmen und umzusetzen.
In diesem Sinne uns allen viel Mut in allen Lebenslagen...
LG Lotar