Im Bereich Unterhaltungslektüre bevorzuge ich Krimis (und Vampirbücher *gg*); und es gibt einige sehr gute SchriftstellerInnen in diesem Bereich
Evanovich Janet
Ihre Reihe mit der Kopfgeldjägerin Stephanie Plum ist nichts für Menschen, die einen "echten interessanten Krimi" erwarten.
Stephanie Plum kam aus Geld- und Jobmangel dazu Kopfgeldjägerin zu werden. Sie kann nicht mit Waffen umgehen, ist nicht sportlich und hat auch sonst keine Qualifiktionen die dieser Job eigentlich erfordert.
Dafür hat sie zwei Freunde (einen Jugendfreund der bei der Polizei arbeitet und einen wirklichen Kopfgeldjäger) die sie aus verschiedenen Situationen retten. Außerdem hat sie eine wahrlich chaotische Familie (z. B. eine Oma, die es liebt mit Waffen zu hantieren und jede Aufbahrung als Höhepunkt in ihrem Leben betrachtet) Wer also Situationskomik mit einem Hauch Romantik liebt, wird diese Bücher verschlingen.
Anne Holt
Die preisgekrönte Autorin Anne Holt wurde 1958 in Norwegen geboren, arbeitete als Journalistin, Polizistin und Anwältin, bevor sie 1996für kurze Zeit zur norwegischen Justizministerin ernannt wurde.
Sie ist eine der wenigen Autorinnen, die von Buch zu Buch besser werden - normalerweise erlebe ich es so, dass die ersten 10 Bücher eines Autors noch lesenswert sind, ab dann aber die Qualität stark nachlässt
Ihre Bücher können als wirkliche Krimis bezeichnet werden - als Psychothriller.
Da ich es nicht so gut beschreiben kann, hier ein Zitat von der Amazon.de-Redaktion
Anne Holt gilt mittlerweile auch in Deutschland als große Meisterin des Psychothrillers. Wie kaum eine andere Autorin vermag sie das Seelenleben ihrer Romanhelden auszuloten und dem Leser plausibel zu vermitteln. Nie erliegt sie der Gefahr, zu sehr zu konstruieren und zu überfrachten, zu viel zu wollen und dann wenig zu erreichen. Sicher profitiert sie dabei von ihrer langjährigen Erfahrung im Polizeidienst der norwegischen Hauptstadt Oslo. Und, so banal es auch klingen mag, sie verfügt wie wenige über eine Grundvoraussetzung des Erzählens -- die Fähigkeit genauen Beobachtens. Diese Eigenschaft verschafft ihrer Prosa eine unaufdringliche Präzision, eine souveräne Beiläufigkeit, hinter der das Ungeheuerliche des Erzählten fast verborgen lauert und dann urplötzlich hervorbricht.
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