Meine Raucherkrankheitsgeschichte
Hallo liebe NMR Mitstreiter.
Ich habe schon des öfteren in Raucher-Diskussionen auf meine Krankengeschichte, die ich auf meiner HP veröffentlicht habe, hingewiesen.
http://spanienshop.net/KrankenhausSpanien.html
Wenn Interesse besteht, kann ich sie so nach und nach auch hier nochmal veröffentlichen. Kommentare sind natürlich erwünscht.
Am Anfang mögen einige Äußerungen etwas merkwürdig klingen, aber wenn man unter Schmerzen und starken Medis schreibt, kann so etwas vorkommen.
Inhaltsvezeichnis:
1.Wie alles begann
http://www.rauchfrei-portal.de/forum/blogs/lloreter/29-hier-beginnt-alles.html
2. Erste Fortsetzung, Weg durch die Kliniken und der erfolglose Versuch, zur Behandlung nach Deutschland zu kommen
http://www.rauchfrei-portal.de/forum/blogs/lloreter/30-die-fortsetzung.html
Gesundheits/Krankheitsbereich
Fachlicher Bericht über die Krankheit: Buerger-Syndrom, wobei es sich um eine Raucherkrankheit handelt:
http://www.rauchfrei-portal.de/forum/blogs/lloreter/34-die-raucherkrankheit-buerger-syndrom-oder-auch-trombeangiitis-obliterante.html
Die Fortsetzung
Veröffentlicht: 27.02.2009 um 16:42 von Lloreter
1.Fortsetzung (nachoben)
Nach 2 weiteren Wochen er Termin im Krankenhaus von Blanes, da dort jeden Dienstag ein Spezialchirurg aus Callella extern behandelt. Dieser Doc sollte meine Wunden an den Fingerspitzen fachgerecht reinigen und verarzten. Doch was passiert? Er schaut sich hielt ich einenmeine Finger an verbindet sie lediglich neu und verschreibt mir eine Salbe, die bei Benutzung die einzige Wirkung hat, zu brennen wie Feuer mit Schmerzen, die kein Schmerzmittel zu bekämpfen vermochte. So habe ich die Salbe wieder abgesetzt und mir von meinem Spezialapotheker (von dem ich alles bekomme) eine Wundsalbe mit örtlich wirksamen Narkotikum mischen lassen, welche die Heilung der offenen Wunden zwar auch nur unmerklich vorantreibt, aber dieses vollkommen schmerzfrei.
Zudem hat mir der ????Spezialchirug???? in Blanes eine Überweisung an die Herz und Gefässklinik in Barcelona geschrieben wegen endoskopischer Überprüfung der Adern sowie auf verklemmung von blutgefässsteuerndern Nerven der Blutgefässe.
So habe ich am 29.10.07 mein Krankenhausköfferchen gepackt und war am 30.10. pünktlich in der Klinik in Barcelona. nach einer Stunde Wartezeit hatte ich mein Gespräch mit dem zutreffenden Doktor.
Und was jetzt kommt, klingt wie ein schlechter Witz:
Nach der Befragung über Allergien und sonstige Krankheiten (Daten, die schon im Zentralrechner der INSS vorliegen, und auf die jede Klinik Zugriff hat) erhielt ich eine Überweisung zurück nach Blanes, wo noch ambulant einige Untersuchungen durchgeführt werden müssten. Mit den Diagnosen dieser Untersuchungen habe ich mich dann am 23.11. wieder in Barcelona zu melden zwecks Absprache der weiteren vorgehensweise. Zudem zur Festlegung eines 4-tägigegen stationären Aufenthaltes, der aber wegen Auslastung der Klinik nicht vor Ende Januar erfolgen kann. Auf meine Frage hin, warum man diesen Papierkram nicht auf dem Postwege erledigen kann, erhielt ich die Antwort, das bei allen behandlungsbetreffenden Aktionen der Patient persönlich anwesent zu sein hat und die Fahrtkosten würden ja schliesslich von der Kasse übernommen. Also am 23. wieder für nix nach Barcelona.
Langsam bin ich drauf ung dran, illegal unbesehen der dadurch entstehenden Konsequenzen mit einem gefälschten E112 nach Deutschland einzureisen und mich dort heilen zu lassen. Habe ja zum Glück die internationele Krankenkarte. Aber erst noch mal abwarten. Ich habe ja die Zusage der Krankenkasse, dass ich die Überweisung nach D erhalte, wenn auch diese Spezialklinik nicht mit meinem Problem fertig wird.
2.Fortsetzung (nachoben)
Nachdem ich dann auf direktem Wege zur Klinik in Blanes gefahren bin, konnte man dort angeblich mit der Überweisung nichts anfangen konnte. Stattdessen schrieb man mir eine neue Überweisung zum Ambulatorio (städtische Ambulanz) in Blanes. Also wieder Taxi zum Zentrum in Blanes, wegen Überfüllung 2 Stunden Wartezeit. Und das für die Info, es fehlt ein Papier für die Behandlung, da ich in Lloret wohne und Ambulatorio nur für Blanes zuständig ist. Ich müsste erst zur Kankenkasse ( die Gott sei Dank nebenan ist) um mir die Genehmigung zur Behandlung ausfüllen zu lassen.
Aussage der Krankenkasse: Ich muss zuerst zu meinem Hausarzt in Lloret, obwohl mir in der Klinik in Barcelona gesagt wurde, das ich direkt nach Blanes zur Klinik fahren soll. Ebenso stand es auch in der Überweisung. Also am 3.11.07 am CAP in Lloret angerufen zur Terminvereinbarung. Und da man hier ja sooooo schnell ist, und selbst bei den grössten Problemen jedem alles scheissegal ist, habe ich meinen Arzttermin zum 06.11.07 erhalten. Lass die Fingerkuppen mal ruhig abfaulen. Das amputieren ist ja wohl billiger wie das behandeln.
Gesundheit ist zwar wichtiger, aber mein Rechtsanwalt bereitet hat schon eine erfolgversprechende Schadenersatzklage vorbereitet. Da eir zum Glück alles schriftlich vorliegen haben, ist solch eine Klage zu 90% erfolgversprechend.
3.Fortsetzung 30.11.2007 (nachoben)
Nach Vorsprache bei meinem Hausarzt mit den Unterlagen von Barcelona hat mir dann mein Hausarzt eine Überweisung mit Angabe der anstehenden Untersuchungen zur Klinik nach Blanes geschrieben, nicht aber ohne mich zu fragen, ob die Ärzte in Blanes wohl etwas hirnlos sind ! Mit meinem Hausarzt selber habe ich jetzt mittlerweile Frieden geschlossen. Er hilft mir, wo er kann. Nun gut, mit den Untersuchungsresultaten eine Woche später wieder nach Barcelona, wo mich der Doc erst mal über die genaue Diagnose aufklärte, nämlich das "Thorciac outlet Syndrom" was soviel heißt, eine verklemmung der Nerven zwischen der oberen ersten Rippe und der Wirbelsäule. Diese Diagnose, von der ich ohne Unterlass 14 Wochen bei allen mich behandelnden Ärzten gepredigt hatte, wurde die gesamte Zeit ignoriert. Was ich dann noch in dem spanisch Medizinischen Kauderwelsch verstanden habe, das die Wartezeit bis zu OP mindestens 3 Monate dauert. Dann versuchte mich der Doc noch über die Risiken der OP aufzuklären, aber dafür reichte mein Spanisch dann wiederrum nicht aus. Ich sollte am nächsten Freitag mit einem Dolmetscher wiederkommen, damit ich auch alles verstehe. Werde ich zwar heute am 30.11. mit einer Bekannten, welche fließend deutsch, Catalan und Castellano spricht, hinfahren, die Belehrung aber nur als Alibi nehmen, denn ich benötige die schriftliche Diagnose der Klinik für meinen Antrag auf Überweisung nach Deutschland, wo ich eine Wartezeit von max 8 Tagen habe. Einlieferung und Untersuchung kann je nach Flugtermin und Ankunft auch schon eher erfolgen. Ein Pluspunkt beim Überweisungsantrag ist, das ich die Transportkosten selber übernehme. (Bei Raynair Girona-Basel zwischen 16 und 45€ netto, je nach Termin. Shuttelservice von Basel Airport zur Klinik ist kostenlos. Zudem habe ich eine schriftliche Erklärung der deutschen Klinik über den Gesamtpreis der Behandlung inklusive OP welcher 5.305 € beträgt.
Dazu habe ich eine Kalkulation angefertigt, welche ich der Kasse hier ebenfalls einreichen werde. In den 3 Monaten an Wartezeit verbrauche ich hier an Medikamten (von denen einige sauteuer sind) und der Arztbesuche mindestens 2.700 €, bevor es zur Einweisung kommt. Und ich glaube kaum, das auch eine spanische Spezial- und Uniklinik diese Behandlung zu einem Dumpingpreis von 2.605 € durchführen wird. Aber den hiesigen Preis erfahre ich erst noch bei meinem Besuch und werde dann die obigen Daten ergänzen. Soweit der Bericht bis heute, 30.11.07, 01:10 h morgens. Fortsetzung folgt.
Nach 2 weiteren Wochen er Termin im Krankenhaus von Blanes, da dort jeden Dienstag ein Spezialchirurg aus Callella extern behandelt. Dieser Doc sollte meine Wunden an den Fingerspitzen fachgerecht reinigen und verarzten. Doch was passiert? Er schaut sich hielt ich einenmeine Finger an verbindet sie lediglich neu und verschreibt mir eine Salbe, die bei Benutzung die einzige Wirkung hat, zu brennen wie Feuer mit Schmerzen, die kein Schmerzmittel zu bekämpfen vermochte. So habe ich die Salbe wieder abgesetzt und mir von meinem Spezialapotheker (von dem ich alles bekomme) eine Wundsalbe mit örtlich wirksamen Narkotikum mischen lassen, welche die Heilung der offenen Wunden zwar auch nur unmerklich vorantreibt, aber dieses vollkommen schmerzfrei.
Zudem hat mir der ????Spezialchirug???? in Blanes eine Überweisung an die Herz und Gefässklinik in Barcelona geschrieben wegen endoskopischer Überprüfung der Adern sowie auf verklemmung von blutgefässsteuerndern Nerven der Blutgefässe.
So habe ich am 29.10.07 mein Krankenhausköfferchen gepackt und war am 30.10. pünktlich in der Klinik in Barcelona. nach einer Stunde Wartezeit hatte ich mein Gespräch mit dem zutreffenden Doktor.
Und was jetzt kommt, klingt wie ein schlechter Witz:
Nach der Befragung über Allergien und sonstige Krankheiten (Daten, die schon im Zentralrechner der INSS vorliegen, und auf die jede Klinik Zugriff hat) erhielt ich eine Überweisung zurück nach Blanes, wo noch ambulant einige Untersuchungen durchgeführt werden müssten. Mit den Diagnosen dieser Untersuchungen habe ich mich dann am 23.11. wieder in Barcelona zu melden zwecks Absprache der weiteren vorgehensweise. Zudem zur Festlegung eines 4-tägigegen stationären Aufenthaltes, der aber wegen Auslastung der Klinik nicht vor Ende Januar erfolgen kann. Auf meine Frage hin, warum man diesen Papierkram nicht auf dem Postwege erledigen kann, erhielt ich die Antwort, das bei allen behandlungsbetreffenden Aktionen der Patient persönlich anwesent zu sein hat und die Fahrtkosten würden ja schliesslich von der Kasse übernommen. Also am 23. wieder für nix nach Barcelona.
Langsam bin ich drauf ung dran, illegal unbesehen der dadurch entstehenden Konsequenzen mit einem gefälschten E112 nach Deutschland einzureisen und mich dort heilen zu lassen. Habe ja zum Glück die internationele Krankenkarte. Aber erst noch mal abwarten. Ich habe ja die Zusage der Krankenkasse, dass ich die Überweisung nach D erhalte, wenn auch diese Spezialklinik nicht mit meinem Problem fertig wird.
2.Fortsetzung (nachoben)
Nachdem ich dann auf direktem Wege zur Klinik in Blanes gefahren bin, konnte man dort angeblich mit der Überweisung nichts anfangen konnte. Stattdessen schrieb man mir eine neue Überweisung zum Ambulatorio (städtische Ambulanz) in Blanes. Also wieder Taxi zum Zentrum in Blanes, wegen Überfüllung 2 Stunden Wartezeit. Und das für die Info, es fehlt ein Papier für die Behandlung, da ich in Lloret wohne und Ambulatorio nur für Blanes zuständig ist. Ich müsste erst zur Kankenkasse ( die Gott sei Dank nebenan ist) um mir die Genehmigung zur Behandlung ausfüllen zu lassen.
Aussage der Krankenkasse: Ich muss zuerst zu meinem Hausarzt in Lloret, obwohl mir in der Klinik in Barcelona gesagt wurde, das ich direkt nach Blanes zur Klinik fahren soll. Ebenso stand es auch in der Überweisung. Also am 3.11.07 am CAP in Lloret angerufen zur Terminvereinbarung. Und da man hier ja sooooo schnell ist, und selbst bei den grössten Problemen jedem alles scheissegal ist, habe ich meinen Arzttermin zum 06.11.07 erhalten. Lass die Fingerkuppen mal ruhig abfaulen. Das amputieren ist ja wohl billiger wie das behandeln.
Gesundheit ist zwar wichtiger, aber mein Rechtsanwalt bereitet hat schon eine erfolgversprechende Schadenersatzklage vorbereitet. Da eir zum Glück alles schriftlich vorliegen haben, ist solch eine Klage zu 90% erfolgversprechend.
3.Fortsetzung 30.11.2007 (nachoben)
Nach Vorsprache bei meinem Hausarzt mit den Unterlagen von Barcelona hat mir dann mein Hausarzt eine Überweisung mit Angabe der anstehenden Untersuchungen zur Klinik nach Blanes geschrieben, nicht aber ohne mich zu fragen, ob die Ärzte in Blanes wohl etwas hirnlos sind ! Mit meinem Hausarzt selber habe ich jetzt mittlerweile Frieden geschlossen. Er hilft mir, wo er kann. Nun gut, mit den Untersuchungsresultaten eine Woche später wieder nach Barcelona, wo mich der Doc erst mal über die genaue Diagnose aufklärte, nämlich das "Thorciac outlet Syndrom" was soviel heißt, eine verklemmung der Nerven zwischen der oberen ersten Rippe und der Wirbelsäule. Diese Diagnose, von der ich ohne Unterlass 14 Wochen bei allen mich behandelnden Ärzten gepredigt hatte, wurde die gesamte Zeit ignoriert. Was ich dann noch in dem spanisch Medizinischen Kauderwelsch verstanden habe, das die Wartezeit bis zu OP mindestens 3 Monate dauert. Dann versuchte mich der Doc noch über die Risiken der OP aufzuklären, aber dafür reichte mein Spanisch dann wiederrum nicht aus. Ich sollte am nächsten Freitag mit einem Dolmetscher wiederkommen, damit ich auch alles verstehe. Werde ich zwar heute am 30.11. mit einer Bekannten, welche fließend deutsch, Catalan und Castellano spricht, hinfahren, die Belehrung aber nur als Alibi nehmen, denn ich benötige die schriftliche Diagnose der Klinik für meinen Antrag auf Überweisung nach Deutschland, wo ich eine Wartezeit von max 8 Tagen habe. Einlieferung und Untersuchung kann je nach Flugtermin und Ankunft auch schon eher erfolgen. Ein Pluspunkt beim Überweisungsantrag ist, das ich die Transportkosten selber übernehme. (Bei Raynair Girona-Basel zwischen 16 und 45€ netto, je nach Termin. Shuttelservice von Basel Airport zur Klinik ist kostenlos. Zudem habe ich eine schriftliche Erklärung der deutschen Klinik über den Gesamtpreis der Behandlung inklusive OP welcher 5.305 € beträgt.
Dazu habe ich eine Kalkulation angefertigt, welche ich der Kasse hier ebenfalls einreichen werde. In den 3 Monaten an Wartezeit verbrauche ich hier an Medikamten (von denen einige sauteuer sind) und der Arztbesuche mindestens 2.700 €, bevor es zur Einweisung kommt. Und ich glaube kaum, das auch eine spanische Spezial- und Uniklinik diese Behandlung zu einem Dumpingpreis von 2.605 € durchführen wird. Aber den hiesigen Preis erfahre ich erst noch bei meinem Besuch und werde dann die obigen Daten ergänzen. Soweit der Bericht bis heute, 30.11.07, 01:10 h morgens. Fortsetzung folgt.
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