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03.11.2011, 16:28
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#1 (permalink)
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Gast
Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
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Champix und Zyban in der Presse
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03.11.2011, 23:12
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Vielschreiber
Registriert seit: 06.10.2011
Ort: Rheinland
Beiträge: 372
Rauchfrei seit: 396 Tag(en)
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Diesen Artikel hatte ich auch schon gelesen, hab den Link von einem Freund geschickt bekommen.
Ich finde diesen Satz daraus am wichtigsten:
"Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass Champix nicht beim ersten Versuch eines Rauchstopps eingesetzt werden soll - sondern erst, wenn alle anderen Methoden gescheitert sind."
Ich bin so ein "schwerer" Fall: Ich hatte schon viele Rauchstoppversuche mit und ohne Hilfsmitteln hinter mir und war kurz vor dem Aufgeben.
Ich bin also total dagegen, dieses Mittel als "einfachen Weg für alle" zu bewerben. Champix sollte wegen des Risikos der Nebenwirkungen immer nur ein letzter Versuch sein.
Ich hatte vor der Einnahme schlimme Angst vor den Nebenwirkungen, also davor, dass ich Champix deswegen wieder absetzen müsste und so meine letzte Chance auf ein rauchfreies Leben verpassen würde.
Zum Glück war es dann aber so, dass ich es gut vertragen habe und dass es mir wirklich geholfen hat.
Übrigens enthält der Artikel keine neuen Informationen. Ich hatte mich im Frühjahr ausführlich über Champix informiert und hatte alle diese Warnungen schon gelesen. Ich hab mich trotzdem für die Einnahme entschieden und bin froh darüber. Nutzen und Risiko sollte aber jeder für sich sehr sorgfältig abwägen!
Meine jetzige Rauchfreiheit habe ich mir hart erkämpft und erarbeitet und werde sie darum ganz sicher nie wieder hergeben .
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04.11.2011, 09:21
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#3 (permalink)
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und frei
Registriert seit: 05.01.2011
Ort: Hamburg
Beiträge: 2.790
Rauchfrei seit: 218 Tag(en)
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Zitat:
Zitat von Schnucke
Ich hatte mich im Frühjahr ausführlich über Champix informiert
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das ist wichtig 
Es ist ein Medikament und wenn man es mit Verantwortung einnimmt, finde ich es OK.
@Schnucke du hast es für DICH richtig gemacht
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LG mama
Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.
Anaïs Nin
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04.11.2011, 09:56
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#4 (permalink)
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Benutzertitelloser
Registriert seit: 10.12.2009
Beiträge: 2.227
Danke: 1.302
Bedankt 2.255 mal in 931 Postings
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Ich bin ja bekanntermaßen kein Freund der Pillchen, besonders, wenn sie als alleinige Methode von verantwortungslosen Ärzten verschrieben werden (was meistens der Fall ist).
Aber das hier:
Zitat:
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Allerdings war seinerzeit schon klar, dass es zu Nebenwirkungen kommen kann. Zuerst standen Übelkeit, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme wie Blähungen oder Verstopfung, Bluthochdruck sowie Geschmacksstörungen auf der Liste. Später kamen weitaus dramatischere Nebenwirkungen dazu: schwere Herz-Kreislauf-Probleme, Depression und sogar suizidales Verhalten.
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sind ja nun auch genau DIE Nebenwirkungen, mit denen wir eh zu kämpfen haben, zumindest die erste Zeit. Mit Champix oder ohne.
Ich vermute, die Auswertung ist unsauber, weil sie keine Trennschärfe von Champix-Usern und anderen untersucht. Zumindest ist davon nichts zu lesen.
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Die schärfsten Kritiker der Elche
waren früher selber welche (oder sind es noch)
(Titanic)
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04.11.2011, 10:14
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#5 (permalink)
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Routinier
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 1.588
Rauchfrei seit: 1854 Tag(en)
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Da schließe ich mich Troll's Meinung mal wieder uneingeschränkt an. Solche Studien sind schon auch mit Skepsis zu betrachten. Es kommt immer drauf an, wer die Studie in Auftrag gegeben hat, in welchem Umfang sie betrieben wurde usw. Ich bin auch absolut keine Freundin von Champix und Zyban, aber ich kann mir dennoch vorstellen, dass es Fälle gibt, wo sie eine gute Entscheidung sind.
Es gibt immer wieder einen Aspekt, über den ich stolpere: die Verallgemeinerung. All die vielen Millionen Raucher sind Individuen, geprägt von sozialen, intellektuellen und körperlichen Unterschieden, mit seelischen Erfahrungen und Erkenntnissen, die sehr variationsreich sind. Es kann einfach kein Mittel oder Methode geben, das/die für alle gleich gut ist. Das ist in der Medizin so, das ist in der Lebensführung so, auch in der Ernährung, in der Psychotherapie und in allen anderen Lebensbereichen auch. Nix ist für alle gleich gut.
Natürlich gibt es auch Grundregeln, die man auf alle Menschen anwenden kann. Aber so viele sind das nicht.
Auf jeden Fall aber danke für das Verlinken zu diesem Artikel. Wenn er nur einen Menschen zum Nachdenken anregt, hat er schon was gebracht.
Liebe Grüße
Marion
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Ich habe mich entschlossen, glücklich zu sein. Das ist besser für die Gesundheit. (Voltaire)
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04.11.2011, 10:21
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#6 (permalink)
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el no fumador
Registriert seit: 04.01.2010
Ort: Österreich
Beiträge: 1.304
Rauchfrei seit: 842 Tag(en)
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Hallo,
auch ich finde, dieser Artikel sagt uns nichts Neues.
Und auch ich hab mit Champix aufgehört.
Hab sie für 5 Wochen genommen und bin mittlerweile knapp zwei Jahre rauchfrei.
Muss aber zugeben, dass es erst als ich die Medikmente absetzte so richtig hart wurde, da erst dann der Entzug einsetzte.
Er kam also genauso, nur eben zeitverzögert.
Der Vorteil, den ich aber durch Champix hatte, war, dass ich so das Ritual des Rauchens an sich mit nahezu keinem Entzug ablegen konnte.
Ob ich es auch ohne Champix geschafft hätte?
Ich kann es nicht sagen.
Aber ich denke, es ist für den Körper immer noch besser kurzzeitig starke Medikamente zu nehmen als so lange Raucher zu sein, bis es letztendlich zu spät ist.
Mittlerweile fühle ich mich vollkommen als Nichtraucher und kann mir nicht vorstellen, jemals wieder zu rauchen.
Jedoch denke ich nicht, dass Champix alleine dafür verantwortlich war/ist.
Manche, die mich auch aus diesem Forum kennen, wissen - ich hatte über ein Jahr sehr stark zu kämpfen, ich war auch einige Male stark rückfallgefährdet.
Aber das ist ja nun vorbei.
Also, mein subjektives Fazit lautet: Lieber Champix als rauchen.
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Es grüßt:
- the schuh
Lieber als !!!
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04.11.2011, 11:09
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#7 (permalink)
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Der Pate!
Registriert seit: 16.06.2009
Ort: Ostwestfalen
Beiträge: 7.749
Rauchfrei seit: 1078 Tag(en)
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Oh ja Patrick, ich erinnere mich noch sehr gut an Deine "Jammerzeit" und wie wir Dich alle in den Hintern getreten haben!!!
Um so schöner von Dir zu lesen, dass es Dir so rauchfrei richtig gut geht und Du mit großen Schritten auf das Zweijährige zusteuerst... (Unter uns, bis zu 730 sind es noch genau 90 Tage, also drei Monate  )
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04.11.2011, 13:00
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#8 (permalink)
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Kampf-Kater und -Pate
Registriert seit: 09.03.2011
Ort: nähe Köln
Beiträge: 2.350
Rauchfrei seit: 441 Tag(en)
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Champix als letzte Chance? Quatsch, das würde ja bedeuten, wer es damit nicht schafft darf keinen weiteren Versuch starten.
Jede Suchtentwöhnung kann zu depressiven Stimmungen und mehr führen. Ob mit oder ohne Champix. Natürlich nutzt die Tabakindustrie die in den USA (und nur dort) vorgekommenen Suizide, dies als Warnung in die Beipackzettel aufzunehmen. Und die Fa. Pfister wird sich kaum wehren - ist es schließlich besagte Tabakindustrie, die die späteren Champix-Kunden schafft. Alles Bielefeld!!!
Wer keine Medis will, der soll was anderes versuchen. Für mich war der Weg mit Champix richtig.
__________________
Liebe Grüße,
Mike
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“Sie sind der schlechteste Pate von dem ich jemals gehört habe!” – “Ja, aber sie haben von mir gehört.”! (frei nach Jack Sparrow, FdK)
Und Gott sprach: ES werde ...ääähh, nee... komm ES!
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04.11.2011, 18:00
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#9 (permalink)
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Vielschreiber
Registriert seit: 06.10.2011
Ort: Rheinland
Beiträge: 372
Rauchfrei seit: 396 Tag(en)
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Zitat:
Zitat von Mike
Champix als letzte Chance? Quatsch, das würde ja bedeuten, wer es damit nicht schafft darf keinen weiteren Versuch starten.
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Ähm, bei mir war das wirklich so: Ich hätte natürlich weitere Versuche starten DÜRFEN, aber ich hätte es nicht gemacht. Ich war wirklich ziemlich verzweifelt.
Aber das ist ja zum Glück Schnee von gestern*hüpf*.
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07.11.2011, 09:09
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#10 (permalink)
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auf dem Weg zum NMR
Registriert seit: 12.09.2011
Ort: Im Bayernlande
Beiträge: 88
Rauchfrei seit: 250 Tag(en)
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Ich denke, es gibt nicht den einen richtigen Weg. Ich hatte auch bereits einige Versuche hinter mir.
Den größten Vorteil bei Champix für mich persönlich sehe ich darin, dass ich mich damit endlich um die alles entscheidende Kopfarbeit kümmern konnte, ohne ständig unter Entzug zu leiden.
Allerdings hatte ich auch - bisher - das Glück, keine einzige der beschriebenen Nebenwirkungen zu haben.
__________________
Das Leben ist die Aufführung, nicht die Generalprobe.
Wir haben mehr Freiheit als wir denken und weniger als wir glauben.
Verfasser unbekannt bei beiden Zitaten.
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