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08.04.2009, 23:10
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#1 (permalink)
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Gast
Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
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Rauchen und Schwangerschaft
Es ist ein besonderer Tag wenn dir eine gute Bekannte erzählt dass sie schwanger ist.
Mit den Worten "wir rauchen nicht mehr" brach es aus ihr heraus. Dabei dachte ich zuerst dass sie sich und mich meint als eine andre Bekannte auf die Terrasse ging um sich eine Zigarette an zustecken.
Löblich das sie sofort das rauchen eingestellt hat. Sie ist jetzt im 4. Monat schwanger. Die rauchende Bekannte meinte das dies ja wohl nicht gut wäre so abrupt das rauchen einzustellen, das hätte ihr auch ihr Frauenarzt gesagt weil das ungeborene Kind durch den Entzug zu viel unter Stress stehen würde. Besser wäre es wenn man das Rauchen mit der Zeit ganz einstellen würde.
Meine schwangere Bekannte leidet sehr unter dem Entzug. Sie hat mir gesagt das sie ja immer "Gerne geraucht habe" und das sie dies sehr vermissen würde. Zur Zeit hat sie eine der berühmten 3 Monats-Attacken die ja immer wieder gerne kommen.
So gut es ging habe ich ihr mit Rat zur Seite gestanden, gerne möchte ich ihr helfen bin aber mit der Situation überfordert.
Die Adresse von dem Forum habe ich ihr gegeben. Jetzt muss sie den nächsten Schritt machen.
Diese Infos habe ich aus dem Netz zusammengetragen, da ich selbst nicht so in dem Thema drinstecke.
Zitat:
Sowohl das Rauchen während der Schwangerschaft als auch nach der Entbindung erhöht das Risiko für den plötzlichen Säuglingstod (SIDS) deutlich. Bei einem täglichen Konsum der werdenden Mutter von mehr als 10 Zigaretten erhöht sich das Risiko für SIDS auf das 7fache. In den ersten neun Monaten nach der Geburt ist das Risiko des plötzlichen Säuglingstodes bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, um das 8-16fache höher als bei Kindern, deren Mütter rauchfrei waren.
Gefahren des Rauchens für das ungeborene Kind
Es besteht ein erhöhtes Risiko für:
•Spontanaborte
•Extrauterinschwangerschaft
•Plazentaablösung
•Frühgeburten
•Vorliegende Plazenta
•Vorzeitiger Blasensprung
•Geringes Geburtsgewicht, kleinerer Kopfumfang und vermindertes Längenwachstum
•Totgeburten
•Geburtsdefekte
•Höhere Anzahl von Nikotinrezeptoren im Gehirn
•Höhere Wahrscheinlichkeit des Tabakkonsums im Teenageralter
•Mögliche physische und psychische Langzeitwirkungen
Passivrauchen in der Stillzeit, im Säuglings- und Kindesalter erhöht darüber hinaus das Risiko für:
•Störungen des Allgemeinbefindens wie Bauchweh, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen
•Plötzlichen Säuglingstod (SIDS)
•Akute und chronische Mittelohrentzündungen
•Erkrankungen der unteren Atemwege wie Lungenentzündungen, Bronchitis und Bronchiolitis
•Akute und chronische Atemwegssymptome einschließlich Atemnot, Auswurf, chronischen Husten, pfeifende Atemgeräusche und vermehrte Asthmaanfälle
•Entwicklung von Asthma sowie Verschlimmerung bereits bestehender Krankheitssymptome
•Verzögertes Wachstum der Lungen, verminderte Lungenfunktion
•Verzögerte Lautentwicklung
•Eingeschränkter Geruchssinn
•Übergewicht bzw. Adipositas
•Entstehung von Karies bei den kindlichen Milchzähnen
•Verhaltensauffälligkeiten
•Erbgutschädigungen und mutmaßlich für Krebserkrankungen
•Hirnhautentzündung
•Narkosekomplikationen
Raucherinnen weisen eine geringere Milchproduktion auf als Nichtraucherinnen.
Frauen, die während der Schwangerschaft geraucht haben, stillen durchschnittlich nur fünf statt zehn Wochen.
Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft geraucht haben, weisen vermehrt Verhaltensauffälligkeiten auf.
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Liebe Grüße Guny
Geändert von Guny (09.04.2009 um 20:44 Uhr)
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08.04.2009, 23:44
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#2 (permalink)
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Administrator
Registriert seit: 20.02.2009
Ort: Oersdorf
Beiträge: 2.380
Rauchfrei seit: 1891 Tag(en)
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Das Thema Rauchen in der Schwangerschaft wird selbst von vielen Frauen unterschätzt. Im Krankenhaus habe ich oft genug hochschwangere Frauen im Raucherzimmer gesehen. Was dies für das ungeborene Kind bedeutet, kann man kaum ermessen... solche bloßen Aufzählungen wie oben, vermitteln nur ein "objektives" Bild der Lage. Aber wie es in der Realität aussieht, das haben wir versuchsweise mal gemacht:
Wir haben hochschwangere Frauen ans CTG gehängt und die kindlichen Herztöne laut abgehört. Dann durfte die Fraue eine Zigarette rauchen. Während des Rauchens merkte sie dann, wie die Herzfrequenz des ungeborenen Kindes von 160-170 Schlägen/min auf 60 herunter gingen, was für das Ungeborene schon fast einem Herzstillstand gleichkommt, zumindest aber ist es ein ganz enormer Stress, der das Kind schädigt.
Als die Frau hörte, was sie ihrem Kind Tag für Tag antat, hat sie die Zigaretten weggeworfen und seither keine mehr geraucht. Immerhin ein Erfolg...
Ich kann aus meiner Erfahrung, die ich im Kreißsaal und auf der Frühgeburten-Intensiv gemacht habe, dass Kinder von rauchenden Müttern schon vor der Geburt und auch danach massiv leiden. Neugeborene haben regelrechte Entzugserscheinungen, die trinken schlechter, schlafen nicht gut und haben Verdauungsprobleme. Ihr Gewicht erhöht sich nicht wie vorgesehen und sie sind anfälliger für Infekte aller Art - vom plötzlichen Kindstod ganz abgesehen!
Wenn eine Frau sich schon selbst vergiften muss, ok - aber beim Kind hört der Spaß auf. Alle Welt redet vom Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz und im Restaurant. Doch niemand fragt, wie sich ein ungeborenes Kind fühlt, das über die Plazenta mitraucht!
Daher kann der Apell nur lauten: Weg mit den Kippen! Das Kind hat eine gesunde Schwangerschaft verdient! Und wenn man schon 9 Monate nicht raucht, braucht man hinterher auch nicht mehr anzufangen.
LG Uwe
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Liebe Grüße
Uwe
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09.04.2009, 06:58
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#3 (permalink)
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frei.....
Registriert seit: 24.02.2009
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 7.715
Rauchfrei seit: 1016 Tag(en)
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Hallo!
Als Mutter von 2 Kindern habe ich bei 2 verschiedenen Frauenärtzten auch 2 verschieden Varianten gehört..
Bei meiner Grossen hiess es- nicht aprupt aufhören, die Entzugserscheinungen schaden dem Kind usw. usf. Ich habe dennoch das Rauchen gelassen- zum Einen schmeckte es mir nicht und zum 2. hatte ich schlichtweg Angst, dass meinem Kind etwas passiert- allerdings "durfte" in meiner Gegenwart geraucht werden.
Bei meinem Sohn, 4 Jahre später, hatte ich eine andere Ärtztin, die auch ganz anders mit der Situation umging. Zum Einen nahm sie mich und diese Sucht ernst- und zum Anderen erklärte sie mir, es sei richtig, dass die Kinder Entzugserscheinungen haben- aber besser im geschützten Raum in der Mutter, als dass zu dem Schreck über die Geburt (denn das ist es ja) noch der Entzug dazukommt. Und hier war ich dann auch der Meinung, in meiner Gegenwart dürfe niemand mehr rauchen- und es wurde sich auch dran gehalten. Und auch bei meinem Sohn bin ich heilfroh, dass ich nicht geraucht habe- so hatte ich mehr Kraft und Luft für uns beide während der Entbindung- denn die war auch so schon schlimm genug.
Guny, raten kann men Deiner Freundin sicher nichts, aber ich denke, meine 2. Ärztin hatte da recht- denn im Bauch der Mutter ist das Kind geschützt und wenn es dann unter Entzug leidet ist es sicherer als "draussen". Sie könnte ja mit ihrem Arzt mal reden, ob es was gib, was ihre Entzugserscheinungen lindert und dem Kind nicht schadet. Ich drücke Euch beide Daumen, dass sie es schafft, die Finger von den Zigaretten zu lassen.
Und ich kann Dich und Deine Gedanken so gut verstehen.. Eine Freundin von mir war mit ihren Zwillingen schwanger- und konnte es einfach nicht lassen- auch wenn es ab und zu rauchfreie Tage gab. Und jetzt rauchen sie beide wieder, sie und ihr Mann...
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Liebe Grüsse von Naddl
Naddl und ihr Blog: *klickmich*
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09.04.2009, 11:10
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#4 (permalink)
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Administrator
Registriert seit: 20.02.2009
Ort: Oersdorf
Beiträge: 2.380
Rauchfrei seit: 1891 Tag(en)
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Dass die Entzugserscheinungen das ungeborene Kind belasten und schädigen ist ein uraltes Ammenmärchen. Wir Erwachsene, die wir mit dem Rauchen aufgehört haben, wissen doch sehr genau, wie sich die Entzugserscheinungen anfühlen. Schäden haben wir davon gewiss keine bekommen...
Stress ist immer mit verstärkter Aktivität für das Ungeborene verbunden, egal ob es nun seelischer Stress der Mutter ist oder verstärkte Aktivitäten/Arbeit etc. Wenn die Mutter das Rauchen in der Schwangerschaft einstellt, wird das Ungeborene sicher auch mit Nervosität reagieren - auch weil die Mutter selbst nervös ist - aber sowas bringt kein Kind um, sowas erhöht nicht die Gefahr von plötzlichem Kindstod oder Fehlgeburt oder all den anderen Dingen, die durch das Rauchen passieren.
Wenn Ärzte solche Ammenmärchen erzählen, sind sie wahrscheinlich selber Raucher, keine Ahnung. Aber es ist einfach Unsinn und gefährlich, sowas werdenden Müttern zu erzählen. Rauchen in der Schwangerschaft ist Körperverletzung am ungeborenen Kind.
Hier mal einige Links zum Thema mit interessanten Beiträgen, warum der Rauchstopp in der Schwangerschaft NUR Vorteile bringt:
Schwangerschaft - Rauchen in der Schwangerschaft bei medfuehrer.de
FragDeinenArzt.de Blog Archiv Kampf dem Rauch ? Schutz der Kinder Sieben Tipps für den erfolgreichen Rauchstopp in der Schwangerschaft:
Schwangerschaft & Zigaretten: Baby, ich hr' auf zu rauchen - Gesundheit & Fitness - Eltern.de
Liebe Grüße
Uwe
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Liebe Grüße
Uwe
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09.04.2009, 16:06
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#5 (permalink)
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Gast
Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
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Hallo Naddl,
hallo Uwe,
Super toll, danke für eure Unterstützung. Wenn man sich mit den Thema Schwangerschafft noch nie beschäftigen mußte kommt man das ganz schön in Schleudern.
Liebe Grüße
Guny
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09.04.2009, 17:11
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#6 (permalink)
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Administrator
Registriert seit: 20.02.2009
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Rauchfrei seit: 1891 Tag(en)
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Naja ich war ja auch noch nie schwanger - bestenfalls aus Solidarität mit Anja   Aber jobbedingt kenne ich das Thema recht gut. Ich hatte auf Frühchen ja genug Fälle von rauchenden Müttern und kranken Kindern...
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Liebe Grüße
Uwe
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09.04.2009, 19:14
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#7 (permalink)
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frei.....
Registriert seit: 24.02.2009
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Naja, ganz ehrlich. bei meiner ersten Schwangerschaft hab ich mir auch noch nicht viele Gedanken gemacht.- mir war nur klar, dass ich nicht rauchen werde während der Schwangerschaft und wenn ich stille.. Es war also eine ganz bewusste Rauchpause- und kaum war abgestillt (schneller als gedacht) hab ich mir Zigaretten geholt... Ich bin heute nur froh, dass wir seither nie mehr in der Wohnung geraucht haben...
@ Uwe Ich denke schon, dass es gewisse Entzugserscheinungen gibt- wenn auch sicher nicht ao ausgeprägt...
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Liebe Grüsse von Naddl
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09.04.2009, 19:43
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#8 (permalink)
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Administrator
Registriert seit: 20.02.2009
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@ Uwe Ich denke schon, dass es gewisse Entzugserscheinungen gibt- wenn auch sicher nicht ao ausgeprägt...
Entzugserscheinungen im Sinne von "kaltem Entzug" gibt es für das Ungeborene nicht. Aber: Das Kind leidet natürlich, wenn die Mutter verstärkt Stresshormone bildet. Das verursacht dann auch beim Kind Stress. Jedoch ist dieser Stress äußerst harmlos verglichen mit den Gefahren, die das Rauchen mit sich bringt. Allein die Gefahr von plötzlichem Kindstod ist (soweit ich das noch weiß) 16 mal höher als normal. Welche verantwortungsbewusste und aufgeklärte Mutter will das riskieren?
Entzugserscheinungen habe ich bei Frühgeburten und "Mangelchen" oft gesehen, wenn die ganze Schwangerschaft durchgehend geraucht wurde. Diese Kinder waren nur am Schreien... klar, anders können sie sich ja noch nicht äußern.  Wenn es nur der Entzug ist, haben sie noch Glück gehabt, es gibt ja wahrlich genug andere Schädigungen, die sich teilweise auch erst nach Jahren herausstellen.
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Liebe Grüße
Uwe
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09.04.2009, 20:34
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#9 (permalink)
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Routinier
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 1.588
Rauchfrei seit: 1854 Tag(en)
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Liebe Guny,
aus Erfahrung weiss ich, dass die oben gezeigte Liste nicht unbedingt eine Schwangere vom Rauchen abhält. Manche denkt sich, dass gerade ihr und ihrem Kind "sowas" nicht passiert. Das ist wie mit dem Lungenkrebs, vor dem sich viele Raucher auch nicht fürchten, weil sie alle jemanden kennen, der Lungenkrebs hatte obwohl er Nichtraucher war.
Aber vielleicht hilft Deiner Bekannten durch die schwierige Zeit, wenn Du ihr von den über 4000 Giften erzählst, die im Zigarettenrauch sind? Ich erwähne da nur mal:
Formaldehyd, Arsen, Strontium, Polonium (= radioaktive Stoffe), Blei, Teer, Cadmium, Ammoniak....
Frag sie mal, ob sie wirklich will dass all das über den Blutkreislauf bei ihrem Kind ankommt. Und das ist Fakt. Keine Möglichkeit, die man/frau verdrängen könnte, sondern Tatsache.
Sag ihr schöne Grüße, ich wünsche ihr viel Kraft und eine schöne Schwangerschaft.
Liebe Grüße
Marion
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Ich habe mich entschlossen, glücklich zu sein. Das ist besser für die Gesundheit. (Voltaire)
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09.04.2009, 20:38
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#10 (permalink)
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Gast
Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
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@ Uwe,
Schwanger war ich auch noch nie und wird auch nicht mehr passieren, deshalb habe ich mich auch nie damit beschäftigt und würde es warscheinlich auch nicht tun, wenn es nicht eine Freundin wäre.
Ich meine das es ja schon mal ein gutes Zeichen ist das sie aufgehört hat. Aber sie hat auch das Gefühl das sie etwas aufgibt was sie laut ihrer Aussage "Gerne tut".
Sie sprach ja schon davon das sie wieder rauchen würde wenn das Kind da ist. Na mal sehen was daraus wird.
@ Marion,
stimmt, daran habe ich noch gar nicht gedacht, das werde ich mal nachholen. Ich hoffe und bete nur das sie ihren Rauchstopp durchzieht und nach der Schwangerschaft auch nicht wieder anfängt zu rauchen. Es bleibt abzuwarten wie sich die ganze Geschichte entwickelt auf jeden Fall versuchen ich in diese Richtung entgegen zu wirken.
Liebe Grüße Guny
Geändert von Guny (09.04.2009 um 22:16 Uhr)
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