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22.09.2011, 14:05
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#1 (permalink)
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Noch recht neu
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3 Gründe die für das Rauchen sprechen, redet die mir bitte aus! :D
Hallo zusammen  ,
habe ein Problem, ich habe zwar 1045838573 Gründe die gegen das Rauchen sprechen, jedoch trotzdem noch so 3 kleine Gründe die dafür sprechen. Die möchte ich gern vor meinem Rauchstopp ausgeredet bekommen, bekommt das jemand von euch hin  ?
Also:
1. Zunahme: Ich habe ein halbes Jahr kein Sport getrieben und esse worauf ich gerade Lust habe, auch manchmal 3x Warm, trotzdem nie ein Kilo zugenommen. Also habe ich Angst das ich jetzt plötzlich gewichtsprobleme bekomme, sobald ich mit dem Rauchen aufhöre.
2. Konzentration: d.H. z.B. vor einer Klassenarbeit, habe ich immer 2 Zigaretten geraucht und dann konnte ich mich echt besser Konzentrieren (viel einbildung ist bestimmt auch dabei), und habe nun Angst, dass ich in der Schule etc. schlechter werde nach dem Rauchstopp (da meine Konzentration nachlässt).
3. Pausen auf der Arbeit: So alle 1 1/2 Stunden mal eine Rauchen gegangen, was zwischen 5-10 min. gedauert hat. Somit konnte ich immer vollgas geben, weil ich wusste in spätestens 1 1/2 Stunden mache ich sowieso wieder eine Pause.
Wenn ich die 3 Gründe weg habe, schaff ich es zu 100%! Und sage  zum Rauchen!
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22.09.2011, 14:29
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#2 (permalink)
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Benutzertitelloser
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Na da hast Du ja ein paar Klassiker des positiven Nutzen der Raucherei aufgezählt -
gut, dass Du sie nicht ignorierst.
Also:
Gewichtsprobleme: Dazu gibts einige Beiträge hier. In aller Kürze: du verbrauchst weniger Kalorien, dagegen hilft neue Körperwahrnehmung bei der Bewegung. Kraft ist etwas, das man dann spürt, wenn man sie anwendet. Dank Nichtrauchen hast du nun auch viel mehr Energie zur Verfügung. Kanalisiere sie, dass es Dir richtig gut damit geht, und das Gewicht dürfte kein Problem mehr sein. Wenn Du mit naschen anfängst anstatt zu rauchen, ist das bestenfalls ein Hinweis, dass du dich mehr um dich kümmern darfst - und zwar ohne zu futtern. Dazu gibts Methoden, die findest du auch hier im Forum. Zuletzt neue Körperwahrnehmung, Satt-Signale neu bewerten - siehe Blog. Du wärst dann nicht der einzige, der ab der Entscheidung, Nichtraucher zu sein, auch abnimmt. Du darfst das nur nicht als isoliertes Vorhaben ansehen - es ist schon eher eine Art... Generalsanierung. Und tut gut bis in die Wurzeln!
Konzentration:
Tatsächlich eine saubere Verwechslung von Wirkung und Ursache. Du glaubst vielleicht, nach einer Zigarette leistungsfähiger zu sein - tatsächlich bist du jedoch nur weniger nicht-leistungsfähig, weil du dir grad den ablenkenden Suchtdruck genommen hast. Studien beweisen, was logisch ist: ohne Rauch kannst du wesentlich mehr Sauerstoff im Blut transportieren, deine Leistungsfähigkeit steigt objektiv. Das kann nun eine Weile dauern, bis das auch subjektiv im Erleben ankommt
Tja - und das dritte ist oberflächlich besehen banal ->
Pausen heisst: bei dir sein, nur für Dich da sein.
Das ist erstmal schlicht ne Entscheidung, zu dir zu stehen, auch vor anderen.
Gibts da vielleicht noch was nachzuholen?
Und dann könnten da noch kommen: neue gemeinsame Rituale geniessen oder.... gemeinsame Rituale neu geniessen,
Bekanntes neu erleben (Geschmack, Situationen) und neuer Umgang mit Emotionen.
Es ist wirklich etwas mehr, als nur die Tätigkeit "rauchen" zu unterlassen -
und wer das vergisst, landet im Dauerkampf.
Aber diese "etwas mehr" lohnt sich. Wirklich!
Es gibt sicher noch andere, mehr Aspekte -
aber die sind mir hier eben spontan eingefallen.
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Die folgenden 8 User sagen Forentroll Danke für dieses Posting:
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22.09.2011, 14:47
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#3 (permalink)
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Noch recht neu
Registriert seit: 21.09.2011
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Zitat:
Zitat von Forentroll
Konzentration:
Tatsächlich eine saubere Verwechslung von Wirkung und Ursache. Du glaubst vielleicht, nach einer Zigarette leistungsfähiger zu sein - tatsächlich bist du jedoch nur weniger nicht-leistungsfähig, weil du dir grad den ablenkenden Suchtdruck genommen hast. Studien beweisen, was logisch ist: ohne Rauch kannst du wesentlich mehr Sauerstoff im Blut transportieren, deine Leistungsfähigkeit steigt objektiv. Das kann nun eine Weile dauern, bis das auch subjektiv im Erleben ankommt 
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Erstmal vielen Dank für deine Antwort, sie war echt gut!
Ich rauche nun seit etwas über 5 Jahren und habe mir extra 2 Wochen Urlaub genommen um mit dem Rauchen aufzuhören.
Nach den 2 Wochen schreibe ich in der Schule einige Klassenarbeiten. Denkst Du, dass ich nach diesen 2 Wochen schon bereit bin um mich zu Konzentrieren, nicht das ich da echt schlechter werde? :/.
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22.09.2011, 14:55
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#4 (permalink)
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Benutzertitelloser
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schwierig, da ne verantwortungsvolle Aussage zu machen.
Lass es mich so sagen: Gelerntes wird besser abgerufen, wenn die Bedingungen den Lernbedingungen gleichen -
oder anders: wenn du mit Musik lernst, kannst du unter Musik auch besser abrufen,
und wenn Du mit Rauchen gelernt hast.....
Aber das sind nur statistische Mittel, im Einzelfall kann das vollkommen anders aussehen.
Ich denke, nach 2 Wochen wirst Du noch in den Endphasen des körperlichen Entzuges liegen. Und da kommt es drauf an, was du aus ihm machst -
ob du ihn jammernd bewertest, oder aus ihm Kraft schöpfen kannst.
Ich denke, du kannsts schon mal loslegen und einfach ein paar Tage vor der Prüfung offen sein, was sich bereits alles verändert hat - und ob du dich gut dabei fühlst.
Und wenn nicht... jo mei. Dann halt später.
Prinzipiell BIST Du leistungsfähiger ohne Rauchen.
Die Frage ist nur, ob Du es bereits umsetzen kannst....
edith:
was mir noch eingefallen ist:
Die Wirkung ist umstritten, aber es könnte sein, dass du tatsächlich einen objektiven Leistungsabfall bekommst, solange deine Rezeptoren noch nicht vollständig wiederhergestellt sind -
das mag sich im komplexen Dopamin- und Serotoninstoffwechselsystem des Hirn durchaus auswirken.
Vielleicht wären in Deinem Fall Nikotinkaugummi als Zwischenlösung eine Option.
Da baut sich Dein Hirn zwar noch nicht um auf normale, gesunde Funktionsweise,
aber das CO wäre schon mal aus dem Blut raus....
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Geändert von Forentroll (22.09.2011 um 15:16 Uhr)
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22.09.2011, 15:18
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#5 (permalink)
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Noch recht neu
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Was denkst Du, wenn ich einfach dann nur vor den Klassenarbeiten, anfangs, zu sowas wie Nikotinkaugummis greife?. Ich denke halt einfach jetzt rauche ich "erst" ca. 5Jahre und fühl mich echt bereit komplett schluss zu machen damit. Will halt nur nicht in der Schule schlechter werden, oder gar auf der Arbeit.
Edit: Hatte das direkt nach Deiner 2. Antwort geschrieben und musste dann kurz was meiner Mutter aus dem Auto tragen helfen.  Aber gut, dann kommen wir aufs gleiche.
Geändert von fl0 (22.09.2011 um 15:20 Uhr)
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22.09.2011, 15:22
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#6 (permalink)
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Benutzertitelloser
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erfahrene Propheten warten die Ereignisse ab
Probiers aus. Gewissheit kannst nur du Dir verschaffen.
Ich persönlich würde direkt vor den Prüfungen keine größeren Umwälzungen angehen - lieber danach. Und dafür in aller Ruhe.
Oder aber, ich bekomme mit, dass ich es locker packe.
Und das weiss ich erst, wenn ich es ausprobiere.
*schulterzuck*
Die Theorie kennste -
und was die Praxis draus macht, kann dir niemand sagen
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22.09.2011, 15:28
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#7 (permalink)
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Noch recht neu
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Rauchfrei seit: 234 Tag(en)
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Bin in der Ausbildung, schreibe sogut wie immer Klassenarbeiten. Also sind ja im Prinzip "nur" Klassenarbeiten, stand aber im 1. Lehrjahr auf einem 1,3 Notendurchschnitt und würde das so gern in der Art wiedersehen.
Der ganze Prüfungsstress kommt in einem halben, da sind dann die Zwischenprüfung. Aber möchte ja auch nicht die Klassenarbeiten "Reihenweise" in den Sand setzten.
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22.09.2011, 19:38
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#8 (permalink)
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Der Pate!
Registriert seit: 16.06.2009
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Rauchfrei seit: 1078 Tag(en)
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Flo, Du wirst die Klassenarbeiten ohne kippen genauso hinbekommen wie mit Kippen. Wir mussten uns alle nach dem Rauchstop auf unsere Arbeit konzentrieren und haben es alle hinbekommen, warum also ausgerechnet Du nicht? Bist Du jemals während einer klassenarbeit rausgegangen um Dir erstmal eine zu rauchen ? Ne, ich denke nicht, oder? Also, geh es an und lass es auf Dich zukommen. Es ist wie Oceane in Deinem Vorstellungsfred schon geschrieben hat. Wage es einfach und schau was passiert bzw. wie es klappt, aber halte Dir nicht jetzt schon im Hintergrund ein riesen Scheunentor offen!
Geändert von Ben (22.09.2011 um 19:42 Uhr)
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22.09.2011, 23:30
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#9 (permalink)
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love2run
Registriert seit: 24.07.2009
Ort: rhein-neckar
Beiträge: 1.472
Rauchfrei seit: 1038 Tag(en)
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hey flo.
herzlich willkommen noch von mir.
ich denke doch, das rauchen per se einfach für nichts gut ist, es fördert dich garantiert nirgends in deiner leistungsfähigkeit.
es gibt zu anfang wohl einige knifflige situationen, aber ich würde behaupten, dass du in einer "normalen", für dich gewohnten stress-situation eher besser funktionierst ohne kippe.
wenn du das jetzt alles so geplant hast, dann würde ich dir raten, das auch durchzuziehen und dir nicht irgendwelche hintertürchen einzubauen. wenn du nicht mehr rauchen willst, musst du es sein lassen, so einfach und so schwer ist es.
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tina
Wenn Du aufgibst, wirst Du nie erfahren, ob es sich nicht doch gelohnt hätte.
Gene Thibeault
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23.09.2011, 09:32
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#10 (permalink)
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el no fumador
Registriert seit: 04.01.2010
Ort: Österreich
Beiträge: 1.304
Rauchfrei seit: 842 Tag(en)
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Hi fl0,
Herzlich willkommen hier!
Ich werd mal mein Glück versuchen:
Gewichtsprobleme:
nun, solltest du wirklich beim Rauchstopp zunehmen, so sei dir sicher, dass dein Körper sich schon daran gewöhnt keinen Nikotin mehr zu bekommen. Für Heißhungerattacken während der ersten Tage versuch es mit viel Wasser. Das füllt den Magen, und davon wirst du nicht zunehmen.
Und selbst wenn du ein paar Kilo zunehmen solltest - was ist besser?
Ein kleiner Bauch - oder Lungenkrebs?
denk mal drüber nach.
Konzentration:
Wenn du denkst, deswegen in der Schule schlechter zu werden, liegst du völlig falsch. Genau das Gegenteil wird eintreffen.
Dazu eine kleine Geschichte aus meinem Leben:
ich habe vor Beginn meines Studiums mitten während der Studienberechtigungsprüfungen aufgehört zu rauchen. Und nun, ob du es glaubst oder nicht - kann ich mich besser konzentrieren als jemals zuvor! Das merke ich deutlich.
Ist doch auch klar, immerhin bekommt das Gehirn nach dem Rauchstopp viel mehr Sauerstoff und das hilft beim denken und konzentrieren ungemein.
Pausen:
warum solltest du als Nichtraucher nicht alle 1,5 Stunden eine Pause machen?
Mach sie!
Mach die Pausen einfach nach wie vor.
Nur eben ohne zu rauchen.
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Es grüßt:
- the schuh
Lieber als !!!
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