Angst/Streß und NR,...Entscheidung schwer? - Rauchfrei-Forum
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Alt 13.07.2011, 12:13   #1 (permalink)
Naomi
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Standard Angst/Streß und NR,...Entscheidung schwer?

Jeder trifft ständig Entscheidungen,es kann nicht daran liegen,unfähig dafür zu sein.

Unser Alltag macht es schwierig.
Das Geld wird immer knapper,obwohl man älter wird,soll man immer noch mehr leisten im Beruf.
Die Ansprüche der Kinder sind hoch,weil es halt Alles gibt,aber leider nicht bezahlbar ist.
Partnerprobleme,weil man sich dank des ganzen Gewusels auseinander gelebt hat,…..ect….

Man versucht sich eine Idylle zu schaffen mit Haus und Garten,damit man wenigstens da entspannen kann ohne großartig wegfahren zu müssen.
Aber man kann es drehen,wie man will,auch das Alles will finanziert werden.

Es ist schwer und es wird erwartet,dass Frau ihren “Mann” steht,denn nur so scheint es überhaupt machbar.
Diese ständige Belastung ,sowie man morgens die Augen aufschlägt,fordern ihren Tribut!
Depressionen,Burn-out,…ect….
Schon fast “Notfall-mäßig” muß eine Entscheidung getroffen werden,etwas zu ändern.

Die Entscheidung ist schwer,weil man sowieso unentwegt überfordert ist,eine Veränderung braucht aber Aufmerksamkeit,woher die Zeit nehmen?!(der Gedanke allein löst schon Streß/Angst aus)

Spätestens an diesem Punkt muß man an sich denken,dass hat nichts mit Egoismus zu tun,sondern mit krank sein und gesund werden!
Die Wichtigkeit der Dinge muß ihren Stellenwert ändern.
Was ist wirklich wichtig für mich?
-Gesundheit(schließlich haben wir nur 1 Leben)
-Geld(ruhig schlafen können ist Entspannung pur)
-Zeit für sich(damit Freude entstehen kann,man mal etwas zu lachen hat und nicht nur verbiestert und gestreßt ist und mit streßbedingten Schmerzen zurecht kommen muß)…..wenn es mir gut geht,geht’s auch meiner Familie gut!!!

Da rauchte man schon gern Gefühle weg,weil keine Zeit für Gefühle und Gedanken da waren/sind.
Der Tag hat nach wie vor 24 Stunden,was also tun?!

Es sind viele Kleinigkeiten,die es schaffen können,das Licht ins Dunkel kommt.

Sei es ein Eis auf dem Nachhauseweg,sich selbst eine Blume schenken,wenn man eh auf dem Wochenmarkt ist.Oder mal auf die Natur achten,wenn man sowieso mit dem Hund raus muß,Schwimmen gehen vorm Einkaufen,….ect…

Man kann dieses Achtsame mit seinem Alltag verbinden.
Man empfindet weniger Streß,kann kurz entspannen und im Kopf entsteht Platz für eine Entscheidung,denn man will “mehr” Freude empfinden.

Nicht zu rauchen ist eine ideale Lösung für das Problem!

Hin zu mehr Freude,….weg vom Alltagsstreß.
Plötzlich ist die Entscheidung wesentlich leichter nicht mehr zu rauchen. Denn Nichtrauchen ist nun nicht das Problem,sondern die Lösung!!!

Auch wird es plötzlich leichter,komplizierte Entscheidungen zu treffen.

Alles nur,weil man sich kleine Freuden in den Alltag einbaut.
Ob arm,ob reich,egal wie es den Menschen geht,Jeder hat Probleme,die gelöst werden wollen.Für Alle gilt:
Eine Freude ist immer möglich!!!

Ich wünsche jedem Einzelnen kleine Lichtblicke,die mit der Zeit klarer und schöner werden!!!
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Alt 13.07.2011, 12:25   #2 (permalink)
Nordlicht
 

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Hallo, liebe Naomi

Diese kleinen Lichtblicke wünsche ich dir auch.
Denn: Wir wollen auch den Alltag leben, also
jeden Tag und nicht nur die freien Tage und den Urlaub.
Du machst das richtig.
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Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen,
ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca
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Alt 13.07.2011, 12:28   #3 (permalink)
Naomi
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silalei
ich hoffe,du auch!

Es sind Einige hier,die mich nachdenklich gemacht haben(mich eingeschlossen) und mich halt zu diesem langen Schreiben bewegt haben.
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Alt 13.07.2011, 12:41   #4 (permalink)
Nordlicht
 

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Das hast alles sehr wahr geschrieben.
So geht es doch vielen von uns.
Gerade wir Frauen sind doch mehr gefordert.
Wir wollen immer, dass es allen gut geht.
Ist jetzt nichts gegen unsere Männer, aber wir sind nun mal
mehr Anlaufstelle für unsere Liebenn, oder?
Manchmal bleiben wir einfach auf der Strecke und müssen dann
sehen, dass wir uns selber was Gutes tun.
Diese Doppelbelastung bei Frauen mit Kindern darf man auch nicht
unterschätzen.
Deshalb, nimm dir deine Auszeiten. Wie ich dich hier erlebe,
kannst du das und kriegst das auch hin.
Manche Tage funktioniert das nicht, aber wir dürfen uns nicht vergessen.
Sonst geht es uns schlecht.
Und das schaffen wir selbstverständlich ohne Zigaretten noch viel besser.
Und ein Eis schmeckt doch sowieso viel besser.
Apropo Eis, ich habe noch welches in der Truhe....
Die Zeiten sind unsicher und das Leben ist teurer geworden, aber du bringst deinen Kindern bestimmt bei, dass man nicht alles haben kann, du lehrst sie, was wichtig ist im Leben und was nicht wirklich im Leben gebraucht wird.
Sie werden lernen, was es heisst Geld zu verdienen und zu verwalten und sie werden kleine Nebenjobs machen, damit sie lernen wie schwer es ist Geld zu verdienen. Plötzlich ist es ihnen gar nicht mehr so wichtig, sie sehen, dass man nicht alles kaufen kann. Sie erkennen an, was Mama und Papa da täglich leisten.
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Alt 13.07.2011, 12:56   #5 (permalink)
Naomi
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Meine Kids sind inzwischen erwachsen.
Damals hatte ich zusätzlich noch 2 Pflegekinder aufgenommen.
Geschwister,die sonst in ein Heim gekommen wären.

Meine Eigenen haben schnell kapiert,dass es Wichtigeres gibt als jedes Spielzeug zu besitzen.
Meine 2 "eigenen dazugekommenen" waren so schon glücklich.
Bei uns war immer Freude ohne viel Geld uuuund schöööön wars.

Es kommt halt immer auf die Sicht der Dinge an.
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Alt 13.07.2011, 14:34   #6 (permalink)
Nordlicht
 

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Wenn alle Eltern in der Lage wären, ihren Kindern
genau das zu vermitteln, dann hätten wir viel
weniger Probleme in unserer Gesellschaft durch auffällige
Kinder und Jugendliche, aber das ist ein Thema für sich.
Eben, man kann auch mit wenig Geld sehr schöne Sachen machen
und dadurch den Horizont seiner Kinder erweitern.
Wir waren damals auch 4 Kinder zuhause. Es wurde nicht
großartig in den Urlaub gefahren, aber tolle Tagestouren haben wir gemacht.
Und da war kein Freizeitpark oder Events nötig, um uns
einen schönen Tag zu machen.
Wir waren gemeinsam den ganzen Tag am See, haben gebadet und Picknicks
wurden mitgenommen. Oder im Harz an einem Bach, auch mit Picknick.
Wir Kinder konnten den ganzen Tag die Umgebung erforschen, ach was war das schön.. wir waren auch so glücklich.
Ich finde auch, dass es immer auf die Fantasie und Intelligenz der Eltern
ankommt.
Und das vermittelt man seinen eigenen Kindern auch und die eigenen Kinder geben das wieder weiter......
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Alt 13.07.2011, 15:25   #7 (permalink)
Naomi
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Es ist halt wirklich so:
Es gibt Dinge,die man ändern kann……und eben welche,die man nicht ändern kann.

Das Miteinander ist wichtig,sei es Erwachsene unter sich oder der Umgang mit Kindern.

Wenn ich mich nicht mitteile,….wie soll mein Gegenüber wissen,was mich bedrückt oder froh macht.
Gedankenspiele führen oft in die Sackgasse .

Außerdem durfte ich feststellen:ich bin nicht allein auf der Welt!
Ich hab Freunde,Verwandte.....teile ich mich mit,sind sie auch da für mich.

Auch kommt dabei zutage,dass es gar nicht so schlimm ist und man es ins Gute wandeln kann.

Oft macht grad “die Not erfinderisch”.
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Alt 13.07.2011, 20:18   #8 (permalink)
Ich bin ein Teil von wir
 
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Naomi + Silalei: Das habt ihr aber sehr schön geschrieben. In vielen Familien sieht es nämlich ganz anders aus. Da ist nichts mit Wertevermittlung. Gerade in Familien, die finanziell nicht so gut aufgestellt sind die Werte oftmals materieller Natur. Ich möchte hier eigentlich nicht pauschallisieren, ich empfinde es aber so!
Also sehr angenehm eure Beitäge zu lesen!

Liebe Grüße
Trewkaj
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Alt 14.07.2011, 11:42   #9 (permalink)
Naomi
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Ich habe Bekannte aus allen so genannten Schichten.
Es sind meist die,denen es wirklich schlecht geht,…die “ihr letztes Hemd “mit dir teilen.

Ich urteile höchst ungern über andere Menschen,ich beobachte lieber und passe mich in der Wortwahl etwas ihnen an,um sie dann vllt. zu unterstützen.Ich finde,man muß jeden Menschen achten,man weiß nie,was ihm passiert ist,dass es ihm so oder so geht.Und man selbst weiß nicht,was das Leben noch offen hat für einen selbst.
(Ich kenne z.B. einen Architekten,der nun völlig mittellos ist)

Denn es herrscht eine gewisse Lethargie,wenn die Hoffnung fehlt.
Hatten sie sich doch etwas Besseres gewünscht für sich und ihre Kinder.Wenn sie ihnen Geld geben,heißt das soviel wie: schau mal,uns geht’s nicht so schlecht,ich kann dir Geld geben.

Auch sind sie gefangen in ihrer Ausweglosigkeit,Scheuklappen haben sie sich angeschafft.
Wenn man sich um sie nur etwas kümmert,sehen sie eine Chance und können sich wieder bewegen.Manchmal braucht es nicht viel.

Aber so ist es: man kann nie etwas verallgemeinern….Jeder ist und reagiert anders.

Gibt man sich aber Mühe hinter manch Fassade zu blicken,….man würde sich oft wundern und vllt. sogar schämen für sein Vorurteil.

Aber mit meinem Beitrag oben wollte ich Niemanden diskriminieren oder so,sondern den Menschen an sich ansprechen und ich glaube,irgendetwas davon widerfährt Jedem.
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Alt 16.07.2011, 18:45   #10 (permalink)
Naomi
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Heute morgen klingelt mein Nachbarsjunge(5Jahre alt).
Ich hätte ihm doch versprochen,dass ich ihn mitnehme,wenn ich mit dem Hund rausgehe.Außerdem wollten wir doch Kaulquappen sammeln.

Er hält mir freudig sein leeres Marmeladenglas entgegen und ist ganz aufgeregt.

Da ich heute wohl zu Nichts Lust habe(mit falschem Fuß aufgestanden),sagte ich ihm:heute nicht!

Dieses Gesicht von ihm war wie ein Peitschenschlag und ich änderte in einer Mikrosekunde meine Meinung!

Wir gingen in den Wald,….was dieses Kind nicht Alles sah!
Ständig bückte er sich und rief: guck mal,ein Käfer,……

Wir fingen an,Kinderlieder zu singen,aßen unsere Brote,die wir mitgenommen hatten und kamen am alten Flußarm an.

Keine Kaulquappen! Da sagt er: sei nicht traurig,nächstes Mal klappts. Aber es ist so schön hier und wieder entdeckte er ständig etwas.

Stunden später waren wir wieder zu Hause und ich dachte:
Manchmal muß man zu seinem Glück gezwungen werden+Kinder machen total glücklich

Sagte ich schon,dass der Tag herrlich war????!!!!
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