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Vor dem Start Du willst bald mit dem Rauchen aufhören und suchst Gleichgesinnte? Dann bist Du hier richtig! Vorbereitung und das Auseinandersetzen mit der Sucht sind wichtig, damit der Plan gelingt. Hier kannst Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen und Dir wertvolle Tipps holen!

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Alt 21.01.2010, 23:16   #51 (permalink)
Alter Hase
 
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Es tut immer wieder gut hier mal zu lesen,mir gehts jetzt auch wieder ein kleines Stückchen besser
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Alt 03.05.2010, 22:15   #52 (permalink)
Ich habe es geschafft!
 
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Daumen hoch

Hallo Uwe,

es gibt so viele Gründe, um damit endlich aufzuhören. Auch für mich.
Drück' mir bitte die Daumen, dass ich es schaffe:-))
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Alt 04.05.2010, 08:27   #53 (permalink)
Uwe
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Huhu redinohelga,

es gibt keinen einzigen Grund zu rauchen. Es macht das Leben schlechter und nicht besser. Ich drücke Dir die Daumen! Lebe gesund und zerstöre Dich nicht weiter mit Gift!

LG Uwe
__________________
Liebe Grüße
Uwe


Ans Ziel kommt nur, wer eines hat
(Martin Luther)
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Alt 16.07.2010, 17:30   #54 (permalink)
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Lieber Uwe,
ich habe erst heute Deinen Beitrag "Wer braucht Motivation" gelesen und ich muss sagen, ich ziehe den Hut vor Dir. Ich weiß wie es ist, an einem absoluten Tiefpunkt zu sein. Und auch, dass man in solch einer Situation Kräfte entwickelt, von denen man bisher keine Ahnung hatte.
Liebe Grüße
Elke
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Alt 20.08.2010, 11:43   #55 (permalink)
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Hallo Elke,
wie ich sehe, stöberst Du auch im Moment hier öfter herum.
Habe ich das richtig gelesen, dass Du erst vor einer Woche aufgehört hast? Dann bin ich ja ganz nah an Dir dran. Ich versuche es ab Montag.
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Alt 20.08.2010, 13:34   #56 (permalink)
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Hi GiDahl,
ich hatte am 19.07. angefangen und schon 20+ grüne Tage. Vorige Woche Freitag bin ich gekippt und habe gleich am Samstag wieder neu angefangen.
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Alt 13.01.2011, 15:53   #57 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
Hallo zusammen!

Wenn ich so din mein Umfeld schaue bin ich oft erschüttert darüber, wie schwer es vielen fällt, das Rauchen aufzugeben, wie sie kämpfen und leiden und jammern und klagen - und leider oft genug schwach werden. Dabei spielt sich der ganze Kampf nur im Kopf ab...

Dabei stelle ich mir die Frage: Was hat es mir so leicht gemacht? Zum einen die Angst vor Krankheit und Tod. Mit 45 denkt man nach 30 Jahren Rauchen immer öfter an die Folgen. Und als ehemaliger Krankenpfleger weiß ich nur zu genau, wie sie aussehen und sich anfühlen...

Zum anderen war da mein kleiner Sohn, für den ich gesund bleiben möchte. Auch das ein starker Grund! Mein Sohn soll später nicht sagen müssen, dass sein Papa sich totgequalmt hat!

Und letztlich ging es mir denkbar schlecht. Beruflich lief nichts mehr zusammen, alles brach auseinander, was ich in Jahren aufgebaut hatte. Meine Familie litt darunter und ich ebenso. Ich saß nachts bis 5 Uhr und länger am PC, starrte auf den Monitor und kapselte mich völlig ab. Um mich herum fand das Leben statt, aber nicht mehr mit mir. Das ging fast 2 Jahre so bzw. wurde immer schlimmer.

Eines Tages dann, als ich auf dem Tiefpunkt angelangt war, wusste ich, dass ich mein Leben massiv ändern muss, sonst könnte ich mir auch gleich einen Strick nehmen, was ich aber nie tun würde...

Ich hörte also auf zu Rauchen. Von jetzt auf Gleich, ohne Kompromisse, ohne Hilfsmittel, ohne Hintertüren. Ich warf meine Pfeifen weg, die Aschenbecher, alles was mit dem Rauchen zu tun hat. Und ich entdeckte dieses großartige Forum hier mit all seinen lieben und hilfsbereiten Menschen.

Nun das war der erste Schritt. Danach folgten weitere: Ich ließ mich gründlich untersuchen, begann langsam wieder Sport zu machen, stellte die Ernährung um, machte wieder mehr draußen und mit meiner Familie. Dann merkte ich, dass es auch beruflich irgendwie wieder besser lief. Ist man gut gelaunt und motiviert, dann fällt einem vieles eben auch leichter... Und als vorläufig letztes kam dann der Umzug nach Teneriffa. Das war dann so der vorläufig krönende Abschluss

In all der Zeit ging es mir nie schlecht, habe ich nie wirklich gekämpft oder gelitten. Warum? Weil ich es nicht zugelassen habe. Der Kampf findet im Kopf statt. Wenn ich aber selbst von einem Kampf spreche, dann gestehe ich der Sucht mehr Raum zu als ihr zusteht. Deshalb habe ich es konsequent abgelehnt zu leiden. Wenn der Schmacht kam habe ich tief durchgeatmet, dreimal scheiße gesagt und mich abgelenkt. Fertig. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin nicht rumgerannt und hab nervös an Kugelschreibern gekaut. Ich hab das einfach nicht an mich rangelassen. Ich habe mir immer wieder gesagt, dass ich Herr meines Kopfes bin, dass ich nicht leide und es mir nicht schwer fällt, dass ich stärker bin als jede Sucht.

Es hat geklappt wie man sieht. Ich habe nichts besonderes getan. Aber eines doch: Ich habe der Schwäche keinen Raum gelassen. Ich bin stark gewesen und habe nicht gelitten oder ein Leiden zugelassen. Wenn man selbst sagt, dass man leidet, macht man es sich schwer. Und wer will schon leiden?

Irgendwo habe ich mal gelesen "Wenn man das Gefühl hat etwas wertvolles aufzugeben, dann wird man es nicht schaffen Nichtraucher zu werden. Denn dauerhaft will niemand auf etwas Liebgewonnenes verzichten".

Ebenso ist es aber auch mit dem Kampf! Je mehr Raum man dem Kampf gibt, je mehr man sich in ein Leiden steigert und es zulässt, je weniger man stark sein kann sondern sich von Tag zu Tag schleppt, desto schlechter sind die Chancen es zu schaffen. Denn eigentlich sollte jeder neue Tag die Sache leichter und schöner machen!

Worte können schlecht motivieren, schon gar nicht wenn es so unpersönlich geschieht wie hier. Aber vielleicht können sie euch auf einen anderen Gedanken bringen:

Ihr selbst bestimmt, wie sehr ihr leidet oder euch freut!

Hört sich an wie ein platter Spruch aus der Werbung? Ist es aber nicht. Ich habe auf diese Weise aufgehört ohne den Kippen auch nur eine einzige Träne nachzuweinen.

Ich drücke euch die Daumen, wünsche euch Kraft und Motivation. Ihr leidet nicht, ihr befreit euch!

Liebe Grüße
Uwe
Du faszinierst mich................mit dem was du sagst-----------ich hoffe, daß diese Einstellung bald auch meine ist - DANKE;-)
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Alt 13.01.2011, 21:57   #58 (permalink)
Vielschreiber
 
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Rauchfrei seit: 481 Tag(en)
Cauki1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo....

also bisher hab ich hier viel rumgeschnüffelt(gelesen) aber noch nie das von dir Uwe...
also ich hierherkam vor einigen Wochen gings mir nur darum "LEIDENSGNOSSEN" von mir zu treffen und mich ablenken zu lassen aber nun lese ich mal alles ein wenig bewusster und finde diese Offenheit hier wirklich klasse....

wie gut das ich dieses Forum hier entdeckt habe...

__________________
Jeder neue Tag ist ein gewonnener Tag
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Alt 08.02.2011, 21:31   #59 (permalink)
Saranya
Gast
 

Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15379 Tag(en)
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Danke für den tollen Bericht.

Spannend finde ich im Moment einen Unterschied zwischen Dir und mir: Ich lenke mich nicht von meinem Suchtdruck ab, wenn er mich überfällt. Ich beobachte meinen Atem und meine Gefühle. 1 bis 15 Minuten später ist alles vorbei.

Aber Menschen sind verschieden und das ist gut so. Finde es toll, dass Du Deinen Weg gefunden hat.
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Alt 09.06.2011, 19:25   #60 (permalink)
Der mit dem Monster tanzt
 

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Ort: Sauerland
Beiträge: 173
Rauchfrei seit: 354 Tag(en)
tomdo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
Hallo zusammen!

Wenn ich so din mein Umfeld schaue bin ich oft erschüttert darüber, wie schwer es vielen fällt, das Rauchen aufzugeben, wie sie kämpfen und leiden und jammern und klagen - und leider oft genug schwach werden. Dabei spielt sich der ganze Kampf nur im Kopf ab...

Dabei stelle ich mir die Frage: Was hat es mir so leicht gemacht? Zum einen die Angst vor Krankheit und Tod. Mit 45 denkt man nach 30 Jahren Rauchen immer öfter an die Folgen. Und als ehemaliger Krankenpfleger weiß ich nur zu genau, wie sie aussehen und sich anfühlen...
Hallo Uwe

Es freut mich für dich das du deinen Weg gefunden hast.

Nur mich würde interessieren war der letzte Versuch dein einziger oder einer von "vielen" der dann endlich den erwünschten Erfolg gebracht hat?

Ich für meinen Teil habe einige missglückte Versuche hinter mir, die ich hier gar nicht aufzählen möchte.

Und gerade dieser Versuch(so möchte ich es schon gar nicht mehr nennen)ist für mich anscheinend der Passende gewesen. Zur rechten Zeit am rechtem Ort! Denn imo fällt es mir auch sehr leicht zu sagen "Mensch ist das einfach"!

Anscheinend kommen beim Erfolgreichem Rauchstop mehrere Faktoren zusammen die passen müssen !?

lg
tomdo

Geändert von tomdo (09.06.2011 um 19:30 Uhr)
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Stichworte
motivation, nichtmehrrauchen, nikotin, sucht


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