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Vor dem Start Du willst bald mit dem Rauchen aufhören und suchst Gleichgesinnte? Dann bist Du hier richtig! Vorbereitung und das Auseinandersetzen mit der Sucht sind wichtig, damit der Plan gelingt. Hier kannst Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen und Dir wertvolle Tipps holen!

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Alt 04.12.2010, 06:32   #1 (permalink)
Frischling
 

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mare befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ich krieg's einfach nicht geregelt: Ich will nicht mehr rauchen, trotzdem greife ich immer wieder zum Glimmstengel. Jeder Tag ist ein Kampf und trotzdem rauche ich immernoch meine ueblichen 20 (+) Zigaretten.
Ploetzlich kann ich den Anfang nicht mehr machen und den ernsthaften Entschluss fassen, nie wieder zu rauchen. Hilfe, wie habt Ihr das gemacht???
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Alt 04.12.2010, 06:40   #2 (permalink)
Ben
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Hm, ehrliche Antwort?

Ich hab bewusst die letzte Ziggi geraucht, ich weiss noch genau die Uhrzeit 13.15 im Regen auf einem Parkplatz in Hannover, die restliche Packung in einen Mülleimer geworfen und das wars dann...

Klar fällt es nicht leicht, aber Du musst natürlich schon den Anfang machen, sonst gibt es logischerweise auch keine Fortsetzung und den Startschuss kann Dir keiner abnehmen!!!
__________________
Liebe Grüsse der Ben

"Ein Hund wedelt seinen Schwanz mit dem Herzen." Jean Cocteau

Ich beschimpfe Dinge, wenn sie nicht das tun was ich will!!!

(Rechtschreipfeler sint üprigens da zu da Um gemachd zu werdn!)
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Alt 04.12.2010, 08:57   #3 (permalink)
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ahoi mal wieder

-> http://www.rauchfrei-portal.de/forum...247/#post92675

und?
wie siehts aus mit Deiner Identität?
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Die schärfsten Kritiker der Elche
waren früher selber welche (oder sind es noch)
(Titanic)
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Alt 04.12.2010, 09:47   #4 (permalink)
Vielschreiber
 

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Zitat:
Zitat von mare Beitrag anzeigen
Ich will nicht mehr rauchen, trotzdem greife ich immer wieder zum Glimmstenge

vielleicht willst Du noch nicht richtig nicht mehr rauchen.....

manchmal ist es bloß der Ratio welcher uns sagt, wir wollen nicht mehr rauchen....wir selbst sind aber noch nicht so weit....
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Alt 04.12.2010, 10:52   #5 (permalink)
el no fumador
 
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Zitat:
Zitat von mare Beitrag anzeigen
...Hilfe, wie habt Ihr das gemacht???
Ehrlich?

Nun, ich hab den masochistischen Weg gewählt!
Ich hab mich gezwungen aufzuhören.
Ich "wollte" gar nicht so recht, aber ich hatte große Angst schwer zu erkranken.
Eines Morgens bekam ich kaum Luft, ich hatte das Gefühl zu ersticken.
Und das mit 26 Jahren...
Ich war dann beim Lungenrzt, der meinte es sei alles O.K., nur die Bronchien wären etwas beleidigt.
Nur vom Rauchen beleidigt???
In meinem Alter????
Dazu das Wissen dass zwei Onkeln von mir Krebs durch das Rauchen bekamen!!!
Da war für mich klar, dass es so nicht weitergehen konnte.
Der erste Versuch nach diesem "Anfall" scheiterte, nach etwa einem Monat hab ich wieder fröhlich weitergeraucht.
Beim zweiten Versuch nach diesem Vorfall hab ich für etwa sechs Wochen Champix eingeworfen.
Doch nach diesen sechs Wochen wurde es dann richtig schwierig, weswegen ich auch im Nachhinein den Sinn von Champix ein wenig anzweifle.
Wie auch immer - das Rauchen aufgeben war für mich ein Horror!
Das geb ich gerne zu.
Ich rauchte gern, ich roch das Zeug gern, ja, alles was dazugehört.
Wie schon oft gepostet, ich rauchte so genüßlich gerne, dass ich sogar Wetterabhängig verschiedene Sorten rauchte!!!!!

Aber ich hab es trotzdem geschafft, und mittlerweile ist das Nichtrauchen ziemlich normal geworden für mich.
Ich kann es schon empfehlen sich zu zwingen und es einfach zu lassen, egal wie schwer es fällt und wie hart es auch sein mag.
Denn irgendwann (bei mir ca nach 6,7 Monaten) fängt es an einem egal zu werden!
Und dann rockt das NMR umso mehr!
__________________

Es grüßt:
- the schuh

Lieber als !!!
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Alt 04.12.2010, 14:45   #6 (permalink)
Guter Geist
 
Benutzerbild von lilifee
 

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Ich war auch so ein hoffnungsloser Fall und wie du siehst es hat geklappt.

Ich habe mich für Champix entschieden mit engmaschiger Ärztlicher Betreuung.

Ich würde dir raten mal mit deinem Arzt über Möglichkeiten des Nichtrauchens zu sprechen.
Auch Krankenkassen bieten Nichtraucherkurse an.

Hier mal meine Gedanken zu Anfang:


damals am 22.02.09
__________________
Liebe Grüße
Lilifee


Die Eine ist eine zuviel und Tausend sind nie genug
Verfasser unbekannt

Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi)
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Alt 04.12.2010, 15:02   #7 (permalink)
Luftinhalierer
 
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Hallo Mare,

schön dass Du hier gelandet bist. Denn gemeinsam
finden sich ganz bestimmt ein Weg, der aus dem "alles Sch..."
führt.

Lilifee`s Rat finde ich gut: Zum Arzt gehen und mit ihm einen
Plan entwickeln.

Aber welche Hilfe Du auch kriegst, welche Kurse Du besuchst,
welche Hilfsmittel Du auch einsetzt, eines gehört dazu:
Du mußt den Willen zum aufhören haben, bzw. in Dir entwickeln!

Ich hoffe wir alle können Dir dabei helfen.
__________________
___________________________________________

Bleibt Stur!

Liebe Grüße
claus
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Alt 04.12.2010, 15:53   #8 (permalink)
Frischling
 

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Vielen Dank fuer Eure Antworten & die Unterstuetzung.
Mir will einfach nicht in den Kopf, warum das nicht klappen will: Ich will nicht mehr rauchen und ich erinnere mich auch noch gut an die Jahre, als ich das erste Mal aufgehoert habe zu rauchen. Damals war ich jeden Tag dankbar, dass ich nicht mehr rauchen MUSS. Ich habe erfahren, dass alles von dem ich vorher dachte, ich koennte es nicht mehr geniessen (vom Kaffee bis zum Feierabend), sogar als Nichtraucher noch viel besser ist!
Warum kann ich mich erinnern, alles ueber die Psychologie des Rauchens/Sucht beleuchtet haben, sogar die Entscheidung treffen, nicht mehr zu rauchen - und muss mir aber trotzdem immer wieder eine anzuenden? Ich bin nicht mehr Herr im eigenen Haus. Wie seht Ihr das denn? Vielleicht bin ich noch nicht so weit, aber ich werde das dumme Gefuehl nicht los, dass ich es eventuell nie sein werde.

Tja, und da mit der Identitaet ist definitiv wahr (besonders fuer mich in meinem derzeitigen Kontext) - aber was mache ich jetzt mit dem Wissen? Ich bin immer noch ich, und immer wieder ich. Vielleicht sehe ich auch gerade den Wald wegen der ganzen Baeume nicht?

Achja, zum Arzt gehen ist erstmal nicht fuer ein paar Monate, da ich immernoch in Afrika bin/arbeite :-)
mare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2010, 15:59   #9 (permalink)
Radeltante & Schwimmente
 
Benutzerbild von Löwin
 

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Also ich hab ja auch mehrere Versuche hinter mir - manch ein Versuch des Rauchstopps war da auch nur "halbherzig" und nicht wirklich überzeugend so rückblickend betrachtet

Ich hab auch geglaubt, ich müsse mich damit abfinden, ewig eine stinkende Raucherin zu bleiben


Und dann .... relativ weit "unten" angekommen - also mit allem und jedem unzufrieden - war mir klar, dass NUR ICH ALLEIN etwas verändern kann ... und so suchte ich mir ein neues Hobby .... und aus dem Hobby wurde "Ernst" .....


Und nach gar nicht langer Zeit kam ich mir "voll schräg" vor, Rennrad zu fahren und zu rauchen .... und dann war es plötzlich ganz einfach, nicht mehr zu rauchen


Denk ein bisschen nach, wie Du Dir das Nichtmehrrauchen "schmackhaft" machen kannst und dann klappt es auch ..... und vor allem lohnt es sich wirklich in jeglicher Hinsicht
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Alt 04.12.2010, 16:07   #10 (permalink)
Sportskanone
 
Benutzerbild von Stern
 

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Ich habe mir ein Startdatum gesetzt. Beim ersten Mal "schaffte" ich neun Tage. Da habe ich mir geschworen: Jetzt erst recht, mein Ehrgeiz war erwacht und ich empfand die Ruachfreie Zeit als extrem schön, fast wie Ferien. Umso schräger, dass ich wieder damit anfing. Ich begann mir Nichtraucherfreunde zu suchen, begann wieder laaaaaaaaaaaangsam Sport aufzubauen und regelte mit mir selbst, dass ich mir Zeit gebe, dass aber auch jedes halbes Jahr ein ernsthafter Aufhörstart erfolgen muss. Das zweite Mal im Juni nahm ich Champix zu Hilfe. Die Wirkung war Bestens und mich in der Sicherheit wiegend, dass ich eh nicht mehr rückfällig werden kann, zog ich nach einigen Tagen wieder an einer Zigarette, nur um kurz darauf die Medis absetzen zu können, damit das Rauchen wieder schmeckt.

Und jetzt beim dritten Mal ist vieles anders. Die Vorteile des NMR habe ich am eigenen Leib erfahren. Ich bin überzeugt, diesmal genug Verhaltensalternativen zu haben. Es ist eine ganz neue Sicherheit dabei. Ich werde jetzt wirklich sportlich, fit, zufrieden und Nichtraucherin werden. Jetzt ist der Teil, der einmal dachte, Rauchen sei cool, entgültig tot. Und das ist gut so.

Als erstes habe ich aufgehört, mir Vorwürfe zu machen, dass ich noch rauche. Ich hab mir das Rauchen angesehen, was es mir gebracht hat, was ich daran mochte und was nicht. Und dann irgendwann habe ich es zu Gunsten von anderen Sachen (Sport und eine gute Atmung, singen) verabschiedet. Bei mir wars ein längerer Prozess...

Und: hier immer wieder vorbeikommen und auch nach dem Umfallen immer wieder aufstehen und hier bleiben.
__________________
Stern

Ich sage ja, ich sage nein.
So einfach kann Leben sein

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