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04.12.2010, 06:32
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#1 (permalink)
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Frischling
Registriert seit: 19.10.2010
Beiträge: 8
Danke: 4
Bedankt 5 mal in 2 Postings
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Das ist doch alles sch.....!
Ich krieg's einfach nicht geregelt: Ich will nicht mehr rauchen, trotzdem greife ich immer wieder zum Glimmstengel. Jeder Tag ist ein Kampf und trotzdem rauche ich immernoch meine ueblichen 20 (+) Zigaretten.
Ploetzlich kann ich den Anfang nicht mehr machen und den ernsthaften Entschluss fassen, nie wieder zu rauchen. Hilfe, wie habt Ihr das gemacht???
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04.12.2010, 06:40
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#2 (permalink)
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Der Pate!
Registriert seit: 16.06.2009
Ort: Ostwestfalen
Beiträge: 7.749
Rauchfrei seit: 1078 Tag(en)
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Hm, ehrliche Antwort?
Ich hab bewusst die letzte Ziggi geraucht, ich weiss noch genau die Uhrzeit 13.15 im Regen auf einem Parkplatz in Hannover, die restliche Packung in einen Mülleimer geworfen und das wars dann...
Klar fällt es nicht leicht, aber Du musst natürlich schon den Anfang machen, sonst gibt es logischerweise auch keine Fortsetzung und den Startschuss kann Dir keiner abnehmen!!!
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04.12.2010, 08:57
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#3 (permalink)
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Benutzertitelloser
Registriert seit: 10.12.2009
Beiträge: 2.227
Danke: 1.302
Bedankt 2.255 mal in 931 Postings
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ahoi mal wieder
-> http://www.rauchfrei-portal.de/forum...247/#post92675
und?
wie siehts aus mit Deiner Identität?
__________________
Die schärfsten Kritiker der Elche
waren früher selber welche (oder sind es noch)
(Titanic)
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04.12.2010, 09:47
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#4 (permalink)
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Vielschreiber
Registriert seit: 13.11.2010
Ort: Börlin
Beiträge: 234
Rauchfrei seit: 567 Tag(en)
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Zitat:
Zitat von mare
Ich will nicht mehr rauchen, trotzdem greife ich immer wieder zum Glimmstenge
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vielleicht willst Du noch nicht richtig nicht mehr rauchen.....
manchmal ist es bloß der Ratio welcher uns sagt, wir wollen nicht mehr rauchen....wir selbst sind aber noch nicht so weit....
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Die folgenden 4 User sagen Urmel Danke für dieses Posting:
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04.12.2010, 10:52
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#5 (permalink)
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el no fumador
Registriert seit: 04.01.2010
Ort: Österreich
Beiträge: 1.304
Rauchfrei seit: 842 Tag(en)
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Zitat:
Zitat von mare
...Hilfe, wie habt Ihr das gemacht???
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Ehrlich?
Nun, ich hab den masochistischen Weg gewählt!
Ich hab mich gezwungen aufzuhören.
Ich "wollte" gar nicht so recht, aber ich hatte große Angst schwer zu erkranken.
Eines Morgens bekam ich kaum Luft, ich hatte das Gefühl zu ersticken.
Und das mit 26 Jahren...
Ich war dann beim Lungenrzt, der meinte es sei alles O.K., nur die Bronchien wären etwas beleidigt.
Nur vom Rauchen beleidigt???
In meinem Alter????
Dazu das Wissen dass zwei Onkeln von mir Krebs durch das Rauchen bekamen!!!
Da war für mich klar, dass es so nicht weitergehen konnte.
Der erste Versuch nach diesem "Anfall" scheiterte, nach etwa einem Monat hab ich wieder fröhlich weitergeraucht.
Beim zweiten Versuch nach diesem Vorfall hab ich für etwa sechs Wochen Champix eingeworfen.
Doch nach diesen sechs Wochen wurde es dann richtig schwierig, weswegen ich auch im Nachhinein den Sinn von Champix ein wenig anzweifle.
Wie auch immer - das Rauchen aufgeben war für mich ein Horror!
Das geb ich gerne zu.
Ich rauchte gern, ich roch das Zeug gern, ja, alles was dazugehört.
Wie schon oft gepostet, ich rauchte so genüßlich gerne, dass ich sogar Wetterabhängig verschiedene Sorten rauchte!!!!!
Aber ich hab es trotzdem geschafft, und mittlerweile ist das Nichtrauchen ziemlich normal geworden für mich.
Ich kann es schon empfehlen sich zu zwingen und es einfach zu lassen, egal wie schwer es fällt und wie hart es auch sein mag.
Denn irgendwann (bei mir ca nach 6,7 Monaten) fängt es an einem egal zu werden!
Und dann rockt das NMR umso mehr!
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Es grüßt:
- the schuh
Lieber als !!!
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Die folgenden 8 User sagen the schuh Danke für dieses Posting:
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04.12.2010, 14:45
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#6 (permalink)
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Guter Geist
Registriert seit: 24.03.2009
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 1.967
Rauchfrei seit: 1173 Tag(en)
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Ich war auch so ein hoffnungsloser Fall  und wie du siehst es hat geklappt.
Ich habe mich für Champix entschieden mit engmaschiger Ärztlicher Betreuung.
Ich würde dir raten mal mit deinem Arzt über Möglichkeiten des Nichtrauchens zu sprechen.
Auch Krankenkassen bieten Nichtraucherkurse an.
Hier mal meine Gedanken zu Anfang:
damals am 22.02.09
__________________
Liebe Grüße
Lilifee
Die Eine ist eine zuviel und Tausend sind nie genug
Verfasser unbekannt
Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi)
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04.12.2010, 15:02
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#7 (permalink)
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Luftinhalierer
Registriert seit: 24.07.2010
Ort: Hess.Sibirien
Beiträge: 854
Rauchfrei seit: 661 Tag(en)
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Hallo Mare,
schön dass Du hier gelandet bist. Denn gemeinsam
finden sich ganz bestimmt ein Weg, der aus dem "alles Sch..."
führt.
Lilifee`s Rat finde ich gut: Zum Arzt gehen und mit ihm einen
Plan entwickeln.
Aber welche Hilfe Du auch kriegst, welche Kurse Du besuchst,
welche Hilfsmittel Du auch einsetzt, eines gehört dazu:
Du mußt den Willen zum aufhören haben, bzw. in Dir entwickeln!
Ich hoffe wir alle können Dir dabei helfen.
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Bleibt Stur!
Liebe Grüße
claus
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04.12.2010, 15:53
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#8 (permalink)
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Frischling
Registriert seit: 19.10.2010
Beiträge: 8
Danke: 4
Bedankt 5 mal in 2 Postings
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Vielen Dank fuer Eure Antworten & die Unterstuetzung.
Mir will einfach nicht in den Kopf, warum das nicht klappen will: Ich will nicht mehr rauchen und ich erinnere mich auch noch gut an die Jahre, als ich das erste Mal aufgehoert habe zu rauchen. Damals war ich jeden Tag dankbar, dass ich nicht mehr rauchen MUSS. Ich habe erfahren, dass alles von dem ich vorher dachte, ich koennte es nicht mehr geniessen (vom Kaffee bis zum Feierabend), sogar als Nichtraucher noch viel besser ist!
Warum kann ich mich erinnern, alles ueber die Psychologie des Rauchens/Sucht beleuchtet haben, sogar die Entscheidung treffen, nicht mehr zu rauchen - und muss mir aber trotzdem immer wieder eine anzuenden? Ich bin nicht mehr Herr im eigenen Haus. Wie seht Ihr das denn? Vielleicht bin ich noch nicht so weit, aber ich werde das dumme Gefuehl nicht los, dass ich es eventuell nie sein werde.
Tja, und da mit der Identitaet ist definitiv wahr (besonders fuer mich in meinem derzeitigen Kontext) - aber was mache ich jetzt mit dem Wissen? Ich bin immer noch ich, und immer wieder ich. Vielleicht sehe ich auch gerade den Wald wegen der ganzen Baeume nicht?
Achja, zum Arzt gehen ist erstmal nicht fuer ein paar Monate, da ich immernoch in Afrika bin/arbeite :-)
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04.12.2010, 15:59
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#9 (permalink)
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Radeltante & Schwimmente
Registriert seit: 20.07.2010
Beiträge: 4.063
Rauchfrei seit: 676 Tag(en)
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Also ich hab ja auch mehrere Versuche hinter mir - manch ein Versuch des Rauchstopps war da auch nur "halbherzig" und nicht wirklich überzeugend so rückblickend betrachtet
Ich hab auch geglaubt, ich müsse mich damit abfinden, ewig eine stinkende Raucherin zu bleiben
Und dann .... relativ weit "unten" angekommen - also mit allem und jedem unzufrieden - war mir klar, dass NUR ICH ALLEIN etwas verändern kann ... und so suchte ich mir ein neues Hobby  .... und aus dem Hobby wurde "Ernst"  .....
Und nach gar nicht langer Zeit kam ich mir "voll schräg" vor, Rennrad zu fahren und zu rauchen .... und dann war es plötzlich ganz einfach, nicht mehr zu rauchen
Denk ein bisschen nach, wie Du Dir das Nichtmehrrauchen "schmackhaft" machen kannst und dann klappt es auch ..... und vor allem lohnt es sich wirklich in jeglicher Hinsicht
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04.12.2010, 16:07
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#10 (permalink)
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Sportskanone
Registriert seit: 10.10.2009
Beiträge: 372
Danke: 212
Bedankt 161 mal in 102 Postings
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Ich habe mir ein Startdatum gesetzt. Beim ersten Mal "schaffte" ich neun Tage. Da habe ich mir geschworen: Jetzt erst recht, mein Ehrgeiz war erwacht und ich empfand die Ruachfreie Zeit als extrem schön, fast wie Ferien. Umso schräger, dass ich wieder damit anfing. Ich begann mir Nichtraucherfreunde zu suchen, begann wieder laaaaaaaaaaaangsam Sport aufzubauen und regelte mit mir selbst, dass ich mir Zeit gebe, dass aber auch jedes halbes Jahr ein ernsthafter Aufhörstart erfolgen muss. Das zweite Mal im Juni nahm ich Champix zu Hilfe. Die Wirkung war Bestens und mich in der Sicherheit wiegend, dass ich eh nicht mehr rückfällig werden kann, zog ich nach einigen Tagen wieder an einer Zigarette, nur um kurz darauf die Medis absetzen zu können, damit das Rauchen wieder schmeckt.
Und jetzt beim dritten Mal ist vieles anders. Die Vorteile des NMR habe ich am eigenen Leib erfahren. Ich bin überzeugt, diesmal genug Verhaltensalternativen zu haben. Es ist eine ganz neue Sicherheit dabei. Ich werde jetzt wirklich sportlich, fit, zufrieden und Nichtraucherin werden. Jetzt ist der Teil, der einmal dachte, Rauchen sei cool, entgültig tot. Und das ist gut so.
Als erstes habe ich aufgehört, mir Vorwürfe zu machen, dass ich noch rauche. Ich hab mir das Rauchen angesehen, was es mir gebracht hat, was ich daran mochte und was nicht. Und dann irgendwann habe ich es zu Gunsten von anderen Sachen (Sport und eine gute Atmung, singen) verabschiedet. Bei mir wars ein längerer Prozess...
Und: hier immer wieder vorbeikommen und auch nach dem Umfallen immer wieder aufstehen und hier bleiben.
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Stern
Ich sage ja, ich sage nein.
So einfach kann Leben sein
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