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Vor dem Start Du willst bald mit dem Rauchen aufhören und suchst Gleichgesinnte? Dann bist Du hier richtig! Vorbereitung und das Auseinandersetzen mit der Sucht sind wichtig, damit der Plan gelingt. Hier kannst Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen und Dir wertvolle Tipps holen!

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Alt 14.09.2011, 09:46   #1 (permalink)
Frischling
 

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xavier befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Partner beim Aufhören helfen

Hallo zusammen,

ich weiß nicht so genau ob das in diesen Forenbereich gehört aber ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Meine Freundin (32) hat sich einen Termin gesetzt um mit dem Rauchen aufzuhören. Ich möchte sie gerne so gut wie möglich unterstützen, weiß aber nicht wie ich mich richtig verhalten soll.
Ich bin Nichtraucher und habe mich damit noch nie tiefer auseinandergesetzt.

Als wir uns kennenlernten kamen wir irgendwie auf das Thema Rauchen und ich meinte das ich das nicht mag. Sie hat signalisiert das sie Gelegenheitsraucherin ist. Ich habe dann mitgekriegt das sie regelmäßig raucht und von Freunden gehört das sie unbedingt aufhören möchte (bevor wir zusammengekommen sind).
Weiter über Rauchen haben wir allerdings nicht gesprochen. Ich dachte sie hätte auch aufgehört, da wir ein paar Tage unterwegs waren und sie dabei nie geraucht hat und wenn wir z.B. Ausflüge machen raucht sie auch mehrere Stunden gar nicht oder wenn wir bei Freunden sind die rauchen verzichtet sie auch wenn ich dabei bin. Ich habe sie noch nie beim Rauchen gesehen, sie geht dann immer raus und sagt inzwischen vorher nur kurz, manchmal indirekt Bescheid. Sie achtet auch immer penibel darauf die Hände zu waschen und danach die Zähne zu putzen oder ein Bonbon zu essen, damit es nicht unangenehm riecht. Das hat sie auch schon gemacht bevor ich mehr wußte und irgendwas hätte sagen können das sie unter Druck setzt.
Sie raucht direkt nach dem Aufstehen und dann über den Tag verteilt alle 1,5-2 Stunden. Insgesamt kommt sie denke ich so auf durchschnittlich 9-10 Zigaretten pro Tag. Ich denke das sie mit Unterbrechungen seit ca. 15 Jahren raucht, sie hat auch mal mehr geraucht als jetzt. Unser Freundeskreis ist größtenteils rauchfrei, ihre beste Freundin und Arbeitskollegen rauchen allerdings.

Ich muss ehrlich sagen das ich nur schwer damit umgehen kann das sie raucht und ursprünglich niemals eine Freundin haben wollte die raucht.
Ich versuche soweit wie möglich sie nicht unter Druck zu setzen, Sprüche kann ich mir aber nicht immer verkneifen (bleib doch hier, schon wieder usw.). Der Tonfall ist dabei aber normal, also nicht agressiv, vorwurfsvoll. Sie hat damit aber auch selbst angefangen und sagt meistens indirekt das sie rauchen geht mit sprüchen wie: ich geh wieder stinken, bin mal draussen und dazu dann ein "ich geh rauchen"-Blick.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin keiner der dominant ist und ihr irgendwelche Szenen macht. Sie weiß nicht einmal das Rauchen für mich eigentlich ein totales No-Go ist/war.
Ich habe das Gefühl das sie selbst wirklich darunter leidet zu rauchen und sich selber Vorwürfe macht.
Ich mache mir Sorgen das sie es nicht schafft, oder nur wegen mir aufhört und dann bei dem kleinsten Stress wieder rückfällig wird.
Ich habe Angst das ich mittelfristig auch mit Rauchen anfange, wenn sie es nicht schafft. Kann das nicht genau erklären, aber würde denke ich so kommen auch wenn ich bisher immer rauchfrei war.
Ich mache mir zu dem Thema zu viele Gedanken und kann davon nicht abschalten.
Wie kann ich sie am besten dadrin unterstützen und auch selbst mit der Situation für mich umgehen?

Gruß,
Xavier
xavier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2011, 11:29   #2 (permalink)
Pamina
Gast
 

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Zitat:
Zitat von xavier Beitrag anzeigen
Meine Freundin (32) hat sich einen Termin gesetzt um mit dem Rauchen aufzuhören. Ich möchte sie gerne so gut wie möglich unterstützen, weiß aber nicht wie ich mich richtig verhalten soll.
Warum sprichst Du nicht mit ihr darüber? Frag sie, inwiefern sie Deine Unterstützung möchte und wie diese Hilfe aussehen könnte. Ganz einfach.

Ihr habt doch eine Beziehung – da sollte diese Form der Offenheit zueinander doch das Minimum sein. Ansonsten hat eine Beziehung doch eh keine Chance, und das Dümmste wäre, wenn Du selber anfangen würdest zu rauchen.

Zur Psychologie der Kommunikation gibt es übrigens einen netten Klassiker von Schulz von Thun 'Miteinander reden'. Der könnte auch helfen...

LG
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Alt 14.09.2011, 13:00   #3 (permalink)
und frei
 
Benutzerbild von mama
 

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Beiträge: 2.790
Rauchfrei seit: 218 Tag(en)
mama befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo Xavier

Das du mit den Rauchen anfängst, glaube ich nicht, weil schmeckt eh nicht

Und Frauen möchten gerne gefragt werden
Frag sie einfach, ob sie aufhört, wann und ob sie von dir Unterstützung möchte.

Mach es nicht soooo kompliziert
__________________
LG mama


Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.
Anaïs Nin
mama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2011, 14:48   #4 (permalink)
Radeltante & Schwimmente
 
Benutzerbild von Löwin
 

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Beiträge: 4.063
Rauchfrei seit: 676 Tag(en)
Löwin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo Xavier,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum und Glückwunsch dazu, dass Du schon Immernichtraucher bist

Ich finde es toll, dass Du Dich hier angemeldet hast und versuchst, Deiner Freundin zu helfen - sinnvoller wäre es aber, glaube ich zumindest aus eigener Erfahrung als langjährige Raucherin, wenn sie sich selbst hier anmelden würde.

Sag mal einem Raucher / -in, "Du, ich helf Dir beim Aufhören und unterstütz Dich", wenn der / die Raucherin gar nich soweit ist. Das erzeugt meist nur Gegenwehr und Bockigkeit, wobei es ja von Dir nur nett gemeint ist .... ein Raucher versteht das einfach nicht.

Habt sie denn überhaupt schon mal den Gedanken geäußert ? Hat sie schon mal versucht, aufzuhören ?


Erzähl ihr doch einfach von unserem Forum hier - vielleicht findet sie dann Gefallen daran


Also dann ..... ..... gut gehen lassen !
__________________
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Löwin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2011, 15:03   #5 (permalink)
Naomi
Gast
 

Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
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Hallo Xavier!
Du kannst ihr nicht helfen,SIE muß es wollen.
Jede Hilfestellung wird von einem Raucher als Angriff gewertet.
Denn er fühlt sich mies,weil er nicht davon los kommt und jeder Spruch treibt ihn noch tiefer.

Vergiss bitte nicht,dass es sich um eine SUCHT handelt,sie entscheidet nicht frei!
Sie muß für sich klären,warum sie raucht,.....usw.....die Sucht hat ein breites Spektrum,....für jeden Menschen unterschiedlich....

Ihr müsst gemeinsam offen über diese Sucht sprechen und DU musst zuhören...denn als Nichtraucher kannst du ihre "Sucht-denkweise" sonst nicht verstehen.

Ich wünsche euch ein gegenseitiges "offenes Ohr" und Verständnis.
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Alt 14.09.2011, 15:09   #6 (permalink)
Vielschreiber
 
Benutzerbild von Dede
 

Registriert seit: 10.08.2011
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Beiträge: 249
Rauchfrei seit: 291 Tag(en)
Dede befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo Xavier,

was mich interessieren würde ist, ob deine Freundin tatsächlich mit dem Rauchen aufhören will, oder ob sie es nur deinetwegen macht.
Dein Text hat sich für mich nämlich so gelesen als hättest du ein Riesenproblem damit und sie reagiert lediglich auf deinen Missmut den du zu Tage bringst.Wenn ich das mal so sagen darf.
Sollte dies der Fall sein, dann denke ich, wird es sehr schwierig einen Nikotinentzug zu machen, da sie es dann nicht für sich selber macht.

Aber vielleicht ist das nur eine Fehlinterpretation meinerseits .

In diesem Fall finde ich gut was die Löwin geschrieben hat,das es sinnvoller wäre wenn sich deine Freundin selbst hier anmeldet.
__________________
Liebe Grüße

Angelika







„Gib der Zigarette keine Chance, sie gibt dir auch keine!“
Dede ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2011, 15:38   #7 (permalink)
HaraldM
Gast
 

Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
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Das mit dem "Helfen" sehe ich auch sehr sehr kritisch.

Man ist wohl dazu erzogen zu meinen man müsse helfen. Ja wenn man hilft, dann ist man "der Gute"... und es ist ja durchaus richtig dass man einem Menschen der so ein "Problem" hat helfen sollte.

Aber mal ganz ehrlich bzw. sehr deutlich

Ich habe folgende Erfahrungen mit dem "Helfen" (bzw. ändern wollen von Anderen) gemacht:
1. man kann anderen nicht helfen wenn sie es nicht wollen
2. das Einzige was man machen kann ist etwas zu sagen und zu schauen wie der Andere darauf reagiert
3. Dem Anderen zu helfen macht den Anderen möglichweise zum "Faulenzer"
4. Wer Anderen hilft riskiert damit, dass der Andere denkt, dass er ohne der Hilfe gewisse Dinge ja nie geschafft hätte. Sprich durch das Helfen nimmt man dem Anderen eventuell ein Stück Selbstvertrauen

Mein Lieblingssatement dazu:

Wer etwas will, sucht Wege;
wer etwas nicht will, sucht Gründe!

Und wenn man jetzt noch das Thema Hilfe durch Nicht-Hilfe dazu nehmen würde.

.....................

Was das Nichtrauchen betrifft kann ich zum jetzigen Stand nur sagen: Wenn ich mich SELBST mit dem was da hoch kommt als mittlerweile Nicht-Raucher nicht auseinander setzte und zwar ALLEINE bzw. für mich..... dann würde ich dem Kern-"Problem", sprich was hinter dem Rauchen steckt nicht auf die Schliche kommen... und so möglichweise weiter rauchen.

Fazit: was hältst du vom Ändern deines Vokabulars von "Helfen" in Richtung "UNTERSTÜTZEN"?

Geändert von HaraldM (14.09.2011 um 15:41 Uhr)
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Alt 14.09.2011, 15:51   #8 (permalink)
Kampf-Kater und -Pate
 
Benutzerbild von Mike
 

Registriert seit: 09.03.2011
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Beiträge: 2.350
Rauchfrei seit: 441 Tag(en)
Mike hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
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Hallo Xavier!

Dass Du, ich rate mal auch Anfang oder um die 30, als überzeugter Nochnieraucher ihretwegen mit Rauchen anfängst halte ich unter normalen Umständen für ziemlichen Quatsch!

Wie bereits geschrieben, Du kannst ihr kaum helfen und auch hier wird man DIR wenig helfen können - es sei denn Du hast vielleicht in anderen Bereichen eigene Suchterfahrung.

Sinnvoll wäre tatsächlich, wenn Du ihr nahelegen könntest hier mal reinzuschauen. Oder Ihr gemeinsam!

Vielmehr kann ich Dir jetzt nicht mit auf den Weg geben!

Ich finde gut, dass Du Dich engagierst, aber versuch in erster Linie zu begreifen, dass wir hier von einer Sucht sprechen - und der Weg da raus braucht zumindest seine Zeit! Und es ist ihr Weg!
__________________
Liebe Grüße,
Mike
---------------------------------------------------


“Sie sind der schlechteste Pate von dem ich jemals gehört habe!” – “Ja, aber sie haben von mir gehört.”! (frei nach Jack Sparrow, FdK)

Und Gott sprach: ES werde ...ääähh, nee... komm ES!
Mike ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2011, 16:09   #9 (permalink)
HaraldM
Gast
 

Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
Standard

@Xavier

Ich habe das mit der Sucht erst verstanden bzw. wirklich ernst genommen als ich Folgendes gehört habe.

"Raucher sind drogensüchtig. Man stelle sich vor wie man sich einen Schuss mit ner Spritze setzt. Jemandem eine Zigarette anbieten wäre wie jemand eine Spritze anbieten. Nikotin ist ein stärkeres Nervengift als Heroin (????)"

Der Unterschied zwischen einem Heroinsüchtigen und einem Raucher ist, dass das Rauchen gesellschaftlich nicht so schlimm gesehen wird, wie Menschen die sich ne Spritze setzen. Stelle dir mal vor alle Raucher würden sich ne Spritze aufziehen müssen jede Stunde um ihren "Schuss" zu haben. Sie treffen sich dann draussen in der sogenannten Raucherrunde und jeder holt sich erst mal seine..................*pfeiff*

(Bin ich jetzt zu krass?)

Geändert von HaraldM (14.09.2011 um 16:11 Uhr)
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Alt 14.09.2011, 16:55   #10 (permalink)
Nichtraucherin
 
Benutzerbild von *Sanne*
 

Registriert seit: 07.03.2009
Beiträge: 501
Rauchfrei seit: 2469 Tag(en)
*Sanne* befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo Harald,

aus meiner Sicht bist du nicht zu krass. Die Raucher treffen sich bei der sog.

Raucherrunde, holen ein weißes Stäbchen aus der Packung, zünden dies an

und saugen so in kurzen Abständen ihre benötigte Droge sprich :

Nikotingemisch heraus. Kein großer Unterschied zum Spritzen. Oder?


LG
*Sanne* ist offline   Mit Zitat antworten
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