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03.12.2009, 09:43
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#1 (permalink)
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Noch recht neu
Registriert seit: 01.12.2009
Ort: Chur, Schweiz
Beiträge: 22
Rauchfrei seit: 901 Tag(en)
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wann sind denn nun die schlimmsten Tage bei Aufhören?
halli hallooooooooooo!
Ich bin neu hier und hab mich mal ein bisschen durchgelesen.
Am SA höre ich auf zu rauchen. Bin scho fleissig am "üben" und hab diese Woche im Büro NICHT mehr geraucht (*stolz*) und mir scho die Morgen-Zigarette abgewöhnt :-D am SA starte ich dann voll durch.
Aber eine Frage beschäftigt mich sehr. Ich hab noch nie versucht aufzuhören und hab mir immer gedacht, dass die drei ersten Wochen die schlimmsten sind. Wenn ich das geschafft hab, dann bin ich über dem Berg. Aber nun sagen mir viele, dass die schwierigen Momente erst anch diesen Wochen kommen. Wieso denn das? Da hab ich doch schon drei Wochen die Gewohnheiten geändert und der Körper verlangt nicht mehr nach dem Nikotin.
Mache mir schon ein bisschen Sorgen. Hab mir nämlich gedacht, wenn ich jetzt aufhöre habe ich an Silvester das Schlimmste hinter mir und bin über dem Berg.
Was mich wunder nimmt ist, was ihr alle für Gründe hattet aufzuhören.
Ich mache den Rauchstopp mit einer Freundin zusammen. Ich habe einen sehr guten Grund: ich mache Kampfsport und beginne nächste Saison an Turnieren teilzunehmen. Da lohnt sich der Rauchstopp.
Aber meine Kollegin ist immer weniger motiviert, je näher der SA kommt. Wie kann ich sie motivieren?
VIele Fragen, sorry.
Gruss
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03.12.2009, 11:14
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#2 (permalink)
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Gast
Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
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Hi "betty",
und willkommen im Forum.
Mit dem Einschränken beim Rauchen habe ich ein Problem gehabt: Ich habe mich nämlich um so mehr auf die nächste "erlaubte" Zigarette gefreut. Also die Gier, Freude und Belohnung noch mehr gesteigert
Jeder Mensch ist anders veranlagt - daher gibt es leider kein Patentrezept fürs Aufhören - leider!
Richtig ist, dass der reine Nikotinentzug 3-4 Wochen dauert und dein Körper danach "sauber" ist.
Das heißt aber noch lange nicht, dass es den Kopf auch ist.
Je nach Veranlagung hast du länger oder nur kurz damit zu kämpfen - es ist aber NUR NOCH reine Willenssache!
Die persönlichen Gründe für den Rauchstopp sind vielfältig.
In anderen Foren sind sehr viele krasse gesundheitliche Schicksale - wenn man das liest, dann stellt sich eigentlich die Frage nach dem Aufhören gar nicht mehr.............
Deine Freundin muss sich schon selber motivieren - ohne eigenen Willen geht da gar nichts.
Also, und nun die Ärmel hochgekrempelt, keine Angst - sondern nur die reine Vorfreude auf ein ENDLICH rauchfreies und wieder FREIES Leben!
Dir viel Kraft und Willen!
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03.12.2009, 14:07
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#3 (permalink)
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Vielschreiber
Registriert seit: 13.08.2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 328
Rauchfrei seit: 1011 Tag(en)
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Zitat:
Zitat von betty_boo
Am SA höre ich auf zu rauchen. Bin scho fleissig am "üben" und hab diese Woche im Büro NICHT mehr geraucht (*stolz*) und mir scho die Morgen-Zigarette abgewöhnt :-D am SA starte ich dann voll durch.
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das hätt ich nie hinbekommen. ich hab gequalmt bis zum ende und das richtig!
Zitat:
Zitat von betty_boo
Mache mir schon ein bisschen Sorgen. Hab mir nämlich gedacht, wenn ich jetzt aufhöre habe ich an Silvester das Schlimmste hinter mir und bin über dem Berg.
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biste auch, wenns so klappt wie bei mir. ich hab mir mein aufhördatum auch gesetzt, ungefähr ne woche im vorraus und konnte es dann kaum abwarten bis es soweit war. und ich hab bis auf wenige ausnahmen ab diesem zeitpunkt die zeit ohne rauch genossen. im moment ist es ab und zu mal lust auf ne kippe, wieso und warum weiss ich nicht, ist nämlich in den sinnlosesten momenten, aber nie richtig schmacht.
alles easy mit F.
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03.12.2009, 14:12
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#4 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 11.11.2009
Beiträge: 144
Rauchfrei seit: 924 Tag(en)
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Zitat:
Aber eine Frage beschäftigt mich sehr. Ich hab noch nie versucht aufzuhören und hab mir immer gedacht, dass die drei ersten Wochen die schlimmsten sind. Wenn ich das geschafft hab, dann bin ich über dem Berg. Aber nun sagen mir viele, dass die schwierigen Momente erst anch diesen Wochen kommen. Wieso denn das? Da hab ich doch schon drei Wochen die Gewohnheiten geändert und der Körper verlangt nicht mehr nach dem Nikotin.
Mache mir schon ein bisschen Sorgen. Hab mir nämlich gedacht, wenn ich jetzt aufhöre habe ich an Silvester das Schlimmste hinter mir und bin über dem Berg.
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Würdest du in einem Raum sein mit 100% überzeugten und positiv denkenden
Menschen wärst du ab dem ersten Tag schon quasi Nichtraucher.
Jetzt fängt man aber an und fragt sich:"Kann doch nicht sein, DIE ANDEREN haben doch immer gesagt, es wäre so schlimm und schwer."
Dann gibt es noch die Leute, die dir nach 3 Jahren Nichtraucherfreiheit sagen, dass sie immer noch an eine Kippe denken. Die meinen das nicht böse und es ist auch gar nicht wirklich ernst gemeint, aber der, der es gerade hört, kriegt schon das Entsetzen und denkt, die Schmacht endet wohl nie.
Im Prinzip müsste man sich von "Rumheulern" fernhalten. Diese stellen unbewusst das Selbstverständliche (deinen Willen) immer wieder in Frage.
Entweder will man aufhören oder nicht......wenn ja, soll man froh sein und nicht heulen. Das passt sonst gar nicht zusammen und man quält sich nur.
Zitat:
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Aber meine Kollegin ist immer weniger motiviert, je näher der SA kommt. Wie kann ich sie motivieren?
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Sie braucht keine Angst zu haben.
Wenn sie nicht weiter machen will (mit dem Aufhören) steht sie immer noch besser dar als vorher, da sie es versucht hat.
Einer von euch beiden ist der Stärkere und diese Person muss die andere mitziehen und motivieren.
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Folgende User sagen Gifthasser Danke für dieses Posting
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03.12.2009, 15:45
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#5 (permalink)
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Noch recht neu
Registriert seit: 01.12.2009
Ort: Chur, Schweiz
Beiträge: 22
Rauchfrei seit: 901 Tag(en)
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Ja, die lieben Rumheuler...
Wie gesagt, ich hab noch nie versucht aufzuhören. Aber wenn fürher jemand mir gesagt hat, er möcht aufhören, wäre ich NIE UND NIMMER auf die Idee gekommen, mit einem lächeln zu sagen: Ja klar, heute hörst du auf und morgen fängst du eh wieder an...
Aber zu meinem grossen Erstaunen habe ich jetzt schon ein paar Mal solche Reaktionen gehört. Nicht das die mich abhalten könnten, aber das ist doch total daneben!
Das sind genau solche Rumheuler :-D hehe!
Ja, die ziehe ich jetzt einfach mit. Zusammen sollte es doch viel leichter sein! Da können wir uns zusammen immer wieder vorsagen wie gut es tut nicht mehr zu rauchen :-D
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03.12.2009, 15:48
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#6 (permalink)
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Noch recht neu
Registriert seit: 01.12.2009
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Beiträge: 22
Rauchfrei seit: 901 Tag(en)
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@ Filinchen:
Seltsamerweise hab ich das plötzlich geschafft zum von 20 auf 3 Zigaretten zu reduzieren. Das hab ich in den drei Jahren in denen ich rauche nie geschafft... Aber ich freue mich soooooooo sehr endlich nicht mehr den blöden Kippen hinterherzustressen, dass ich gleich mal üben wollte wie sich das dann anfühlt :-D und ich beginne auch, die paar Zigaretten die ich rauche, total eklig zu finden und rauche die nur halb. Komisch, nicht? Aber gut! :-D
Ich bin jetzt mal gespannt ob ich solche Schmacht-Momente haben werde und wie lange :-D teile euch das dann mit :-D hehe!
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03.12.2009, 17:48
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#7 (permalink)
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Gesperrt
Registriert seit: 11.11.2009
Beiträge: 144
Rauchfrei seit: 924 Tag(en)
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Zitat:
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Ja, die lieben Rumheuler...
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Man muss sich vorstellen, man kommt in einen Raum, wo alle einen Lachkrampf haben - man wird garantiert angesteckt.
Das ist doch 10x besser als Depri-Stimmung.
Immer fröhlich an die Sache rangehen!
Zitat:
wäre ich NIE UND NIMMER auf die Idee gekommen, mit einem lächeln zu sagen: Ja klar, heute hörst du auf und morgen fängst du eh wieder an...
Aber zu meinem grossen Erstaunen habe ich jetzt schon ein paar Mal solche Reaktionen gehört.
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Früher wäre ich für eine Kippe zu Fuss nach Holland gelaufen.  Heute würde ich mir schwer überlgen, ob ich für 1 Millionen nochmal anfangen würde. Aber dann später im Krankenhaus übers Notebook den Kontostand anzuschauen, ist auch nicht sinnvoll.
Selbst wenn eine Kippe 10 Euro kosten würde, WETTE ICH, dass der Grossteil noch immer weiterrauchen würde. Vielleicht weniger, aber trotzdem weiter.
Ich glaube, hier wird dann klar, dass es eben KEINE Gewohnheit mehr ist, sondern Drogensucht Hoch 10.
Champix sollte man sowieso auf Rezept kriegen können!
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04.12.2009, 10:59
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#8 (permalink)
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Noch recht neu
Registriert seit: 01.12.2009
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@ Gifthasser
Hahaha, ja wie blöd wenn man dann Millionär ist, aber krank... jaja, dann lieber arm und gesund :-D
Ich hab ein Rezept für Champix, falls es nicht klappt. Aber ich möchte es lieber ohne schaffen.
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