Also sehr weit ist die Forschung da noch nicht. Man kann diese Krankheit mit einiger Mühe diagnostizieren und das war es auch schon. Man weiß nicht, wie sie entsteht, was sie nun im Endeffekt wirklich auslöst (Nikotinallergie ist lediglich ein Verdacht, weil es zu 99% nur bei Rauchern auftritt).
Die Hauptbehandlung, um die Krankheit zu stoppen, ist absolute Nikotinkarenz. Man soll es nicht glauben, aber wenn ich mal wieder einen längeren Abend in einer verrauchten Kneipe zugebracht habe, merke ich das die nächsten 3 Tage noch an meinen Fingern und Zehen, nur durch das Passivrauchen.
Zur Behandlung bekomme ich hier zwei Arten von Medikamenten, welche die Adern/Venen erweitern und somit auch den Blutfluß in den entzündeten Gefäßen notdürftig aufrecht erhalten. In Deutschland wird die Krankheit mit Prostanoiden (ist wohl ein Potenzmittel, auch haben will, grins) behandelt, aber bahnbrechende Erfolge sind auch damit noch nicht zu verzeichnen.
Ich wage fast zu behaupten, das die Forschung in Sachen AIDS weiter ist wie die in Sachen Buerger. Hoffnung auf Heilung brauch ich mir keine mehr zu machen. Ich bin schon zufrieden, wenn es nicht schlimmer wird.
@Urmel
Diesen Optimismus lernt man, indem man sich mit den Tatsachen abfindet. Du kannst mir glauben, das es mir anfangs recht schwer gefallen ist. Die Krankheit (dazu kommen noch Poli-Athritis in fast allen Gelenken, leichte COPD und noch ein paar Kleinigkeiten), nicht mehr arbeiten können und dann erst mal nicht die volle Erwerbsunfähigkeit. Ich war am Boden. Aber das hat sich jetzt alles geregelt. Habe vom Gericht die volle EU, also auch die Rente zugesprochen bekommen, so das die extentiellen Ängste schon mal weg waren. Mittlerweile ist der Körper auch mit Medikamenten so weit eingestellt, das ich wieder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Da bricht auch schon mal der Optimismus durch.

LG
Uwe