Ich denke, dass beim Aufhören schon ein paar Voraussetzungen stimmen müssen.
Und das hat mit dem Alter nichts zu tun.
Das Umfeld, die Lebenssituation und das eigene Bild das Mann/Frau von sich hat.
Innerlich z.B. war ich schon lange so weit.
Nur war mir das üüberhaupt nicht bewußt.
Mein erster und einziger 'Versuch' war vor gut 30 Jahren.
Und der war so was von schlimm dass ich es nie mehr versucht habe.
Damals war ich in einer Lebenssituation in der ich nicht rauchen
durfte.
Meine Kehle war wochenlang wie zugeschnürt.
Hatte ständig das Gefühl nicht atmen und schlucken zu können.
Ich roch überall kalten Rauch
und der löste in mir regelrechte Würgekrämpfe aus.
Immer wenn ich ans Aufhören dachte kamen bei mir diese Erinnerungen auf.
Wieder spürte ich diese Schlinge um den Hals.
Obwohl ich die Zigaretten und das ganze drumherum zum Schluß richtig gehasst habe konnte ich mir nicht vorstellen jemals davon loszukommen.
Ich bin mir sicher, ohne meine Kiefer-Op und den Pflastern
wäre ich nicht auf die Idee gekommen den Ausstieg zu
versuchen.
Eigentlich wollte ich ja nur die ersten paar Tage nach der OP überbrücken.
Erst als ich bemerkte dass es diesesmal ganz anders läuft packte mich der Ehrgeiz.
Ich habe irgendwo geschrieben dass ich das Gefühl habe irgendwer hilft mir dabei.
Hört sich zwar blöd an, aber
für mich grenzt es wirklich an ein Wunder dass ich diese Sucht besiegt habe.
Tina hat es mal als 'Geschenk' bezeichnet.
Und ich schwöre, auf dieses
'Geschenk' werde ich aufpassen!!!