Danke Sawade. Es tut immer gut von Erfolgen zu lesen, wenn man noch so am Anfang ist. Wichtig ist mir z.B. auch, dass es etwas Ungeschminktes ist.
Wenn mir jemand sagte, er hätte nie wieder eine angefasst und es hätte so absolut gar keine Probleme gegeben, so dachte ich früher immer, dass es jedem mal so wiederfahren wird. Auf diese Art und Weise habe ich mein halbes Leben mit "auf diesen Momennt warten" und Bewunderung für den Jenigen verbracht.
Total bescheuert eigentlich! Inzwischen habe ich aber verstanden, dass es nie leicht sein wird, weder die Abstinenz, noch das Leben in all seinen Facetten. Einzig die Frage, wie wir damit umgehen, ist doch entscheidend.
Jammere ich mich permanent mutlos durch jede "durchlittene" Stunde, werde ich irgendwann ersäuft, von den Tränen des Selbstmitleids.
Ein "am Ego trainieren" scheint da der bessere Weg und auch, sich nicht immer so Bierernst zu nehmen. Manchmal hilft schon, auch mal herzlich über sich selbst lachen zu können.
Letzteres passiert mir ständig, wenn mein schizophrenes Nikotinschein schnell, wie ein Blitz zuschlägt. Kennt jemand von Euch, z.B. nach einem Rauchutensil zu greifen, das gar nicht da ist?