Ich denke, dass jeder, der den Absprung von den Zigaretten geschafft hat, jede nur erdenklich neue Situation ohne die Krücke Zigarette erleben muß und man geht eben davon aus, dass dies im Laufe eines Jahres passiert. Darum nach einem Jahr:" Du kannst dich Nichtraucher nennen."
Allerdings können dann eben auch Situationen eintreten, mit denen du niemals gerechnet hast. Und dann muß jeder auf eben seine neu erlernten Mechanismen zurückgreifen. Oder auf solch ein Mantra wie meines: Egal, was passiert, egal, wie ich mich fühlen werde, ich fass keine Z. wieder an und werde auch keine wieder rauchen!
Weiter geht man davon aus, dass viele Raucher unter einer latenten Depression leiden, und als Antidepressiva eben das Nikotin brauchen, damit eben Glückshormone produziert werden. Bei einigen Menschen, d.h. wohl bei vielen schafft das Gehirn/der Körper dies nicht mehr alleine und braucht das Gift.
Tja, und dann gibt es eben auch suchtstrukturierte Menschen, die, wenn sie überleben wollen, allen Drogen abschwören müssen.
Und das geht nur mit einem Quentchen Kapitulation, Demut und Arbeit an sich selbst. (Das hört sich schrecklich an, ist aber so) Hat auch viel mit sich Annehmen zu tun.
LG
Susanne