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05.06.2011, 22:30
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#1 (permalink)
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Routinier
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 1.588
Rauchfrei seit: 1854 Tag(en)
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Der etwas andere Urlaubsbericht
Im Mai habe ich ein lang erträumtes Projekt realisiert - meinen ganz persönlichen Heimweg. Viele von Euch wissen ja, dass ich Schwäbin bin aber seit 12 Jahren in Südhessen lebe. Das Heimweh hat mich immer wieder mal am Wickel, es gibt allerdings aktuell keine Möglichkeit für mich, wieder nach Hause zu ziehen - da müsste ich schon Heimat gegen Ehemann eintauschen und das will ich auch nicht.
Nun bin ich also im Mai zwei Wochen lang zu Fuß heim gegangen. Ich wollte das schon lange, zwischenzeitlich hatte ich auch über den Jakobsweg nachgedacht, dann aber doch den Heimweg favorisiert. Nun konnte ich einige neue Erfahrungen machen, die ich gern mit Euch teilen will. Manches kann man vielleicht auf die Rauch-Befreiung übertragen.
Zunächst wollte ich mich gründlich vorbereiten, die Route planen, trainieren, den Rucksack probepacken, all sowas. Das ging schon mal schief, zum Teil war ich zu faul, zum Teil hatte ich im aktuellen Leben zu viel um die Ohren. So wurde die Vorbereitung auf ein Minimum reduziert und ich ging eines frühen Montag morgens einfach los. (So ähnlich gehen manche ja ihren Rauchstopp an)
Mit 12,4 kg Gepäck auf dem Rücken - ich schwöre, ich hätte nichts davon zuhause lassen können. Aber das ist für eine kleine übergewichtige Asthmatikerin schon eine Nummer, das kann ich Euch sagen. Wer den Odenwald kennt, weiss dass hier so manche Steigung zu bewältigen ist und der Anfang war nicht ganz einfach. Aber erstaunlicherweise fiel schon nach dem ersten harten Anstieg die ganze Anspannung von mir ab und ich stand - den Tränen nah und stolz wie Bolle - oben auf der Höhe und schaute den Weg an, den ich schon in den ersten drei Stunden bewältigt hatte. Ich bin schön langsam gegangen, Schritt für Schritt, mit kleinen Pausen und immer mit dem Fokus auf mein Ziel. Meine Asthmamedikamente griffbereit und mit wilder Entschlossenheit. Und da finde ich schon die erste Parallele zu meinem Rauchstopp. Ich habe damals (vor über vier Jahren) Schritt an Schritt gesetzt, in meinem mir eigenen Tempo, den Blick auf mein Ziel gerichtet. Und nach der ersten Etappe (die erste ganz wichtige waren für mich die 100 Tage), habe ich stolz auf das geschaut, was ich schon geschafft hatte und mich über mich selber gefreut.
Ich will Euch jetzt nicht den ganzen Urlaub erzählen, es gab so manche harte Stunde, aber viel mehr schöne Stunden. Ich bin mit den interessantesten Menschen ins Gespräch gekommen (es war unter anderem ein Philosoph aus Montenegro dabei...), ich habe eine Menge Tiere in freier Natur beobachtet, ich hatte auch ein oder zweimal Angst und auch zwei oder drei Blasen an den Füßen - aber die Essenz, das vorherrschende Gefühl war: Freiheit und Einheit.
Ich war allein unterwegs und ich konnte allein bestimmen, wohin, wie lang und wie langsam ich gehe, wo ich essen und wo ich schlafen will. Die Zimmersuche war übrigens eher eine schwierige Sache. Es ist schon arg, wie wenig Gasthöfe es noch gibt auf dem Land.
Was auch nicht so ganz einfach war: unterwegs einen blickgeschützten Baum zu finden, Ihr wisst schon. Einmal hatte ich schon in allerhöchster Not die Hosen auf halber Höhe, die Blase drohte zu platzen, als direkt neben mir ein lautes, empörtes Quaaaak erklang - eine große weiße Gans schaute mich ziemlich indigniert an, weil ich wohl gerade im Begriff war, in ihr Wohnzimmer zu pinkeln. Selbstverständlich habe ich unter diesen Umständen verzichtet und bin reichlich verkrampft noch zwanzig Meter weiter getrippelt - wo mich dann in aller Seelenruhe ein vorbeituckernder Flußschiffer beobachten konnte. 
Das mit der Einheit ist eher schwer zu erklären. Ich habe mich jedem Tag quasi hingegeben. Ich habe morgens geschaut, wie es mir geht, wo ich bin, wie die Gegebenheiten (Wetter, Gelände etc.) sind und habe dann geplant. Das war so voller Vertrauen in den Tag, es war wunderbar. Zwar habe ich mich regelmäßig verlaufen, aber ich habe immer wieder auf den richtigen Weg zurück gefunden. Ich bin auch mal mit dem Bus gefahren. Eines Morgens war es schrecklich heiss und ich ging ausgerechnet am Neckar entlang. Auf der einen Seite der Fluss, auf der anderen Seite eine Bundesstraße und kaum Schatten. Nach sechs Kilometern hörte ich ein fremdes Geräusch und blieb stehen um herauszufinden, welcher seltene Vogel da fiept. Bis ich merkte, das bin ich. Meine Lunge pfiff. Da bin ich dann im nächsten Ort in den Bus gestiegen. Insgesamt bin ich an 10 Tagen 176 km gegangen und ich bin mächtig stolz drauf - obwohl ich den Weg nicht wegen der Leistung gehen wollte. Ich wollte allein sein, in der Natur, mit meinen Gedanken und auch mal mit einer Gans.  Ich wollte Herrin über meine Zeit sein. Ich wollte auch meine Grenzen mal wieder austesten und eventuell ausdehnen. Und ich wollte Hingabe üben. All das ist mir gelungen. Es war ein tolles Erlebnis - auch deshalb, weil ich einige der Stärken, die mir bei meinem Rauchstopp geholfen haben, hier gut nutzen und vor allem wieder hervor holen und abstauben konnte.
Vielleicht kann ich Euch mit meiner Urlaubsgeschichte daran erinnern, was u.a. alles hilfreich ist für eine Rauch-Befreiung:
Durchhaltevermögen
Neugier
Hingabe
etwas Mut
die richtige Blickrichtung
die Bereitschaft, aus Hindernissen was Positives zu machen.
Liebe Grüsse
Marion
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Ich habe mich entschlossen, glücklich zu sein. Das ist besser für die Gesundheit. (Voltaire)
Geändert von Psycheps (05.06.2011 um 22:33 Uhr)
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Die folgenden 20 User sagen Psycheps Danke für dieses Posting:
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*Sanne*, Baumkrone, Ben, Cil, frau-r, Hermann, Karin80, kutschi, lilifee, mama, maroe, Muecke, Mysticalia, peti, Pippilotta, redinohelga, Romy, silalei, thomas, Tigerli |
06.06.2011, 07:45
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#2 (permalink)
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frei.....
Registriert seit: 24.02.2009
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 7.716
Rauchfrei seit: 1016 Tag(en)
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Liebe Marion,
danke für diesen tollen Bericht
Es freut mich für Dich , dass Du diesen Weg beschritten hast - weiss ich doch, wie sehr Du das tun wolltest...
Alles Gute weiterhin für Dich
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Liebe Grüsse von Naddl
Naddl und ihr Blog: *klickmich*
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06.06.2011, 08:45
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#3 (permalink)
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Vielschreiber
Registriert seit: 12.05.2011
Beiträge: 217
Rauchfrei seit: 389 Tag(en)
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Hallo Marion,
ich habe Deinen Bericht mit Begeisterung gelesen. laut lachen musste ich über die Gans (natürlich nicht über Dich). Vielen Dank für diese kurzweilige Geschichte
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06.06.2011, 08:56
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#4 (permalink)
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Der Pate!
Registriert seit: 16.06.2009
Ort: Ostwestfalen
Beiträge: 7.749
Rauchfrei seit: 1078 Tag(en)
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Liebe Marion,
klasse das Du das durchgezogen hast und Dich offensichtlich sehr wohl gefühlt hast! (Mit Ausnahme der Gans und dem Schiffer  ).
Ich denke, Du kannst sehr, sehr stolz auf Dich und Deine Leistung (176 km in 10 Tagen ist ja schonmal ne Hausnummer!!!) sein!!!
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06.06.2011, 08:59
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#5 (permalink)
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die Aufgestellte NR
Registriert seit: 23.10.2009
Ort: Schweiz
Beiträge: 1.282
Rauchfrei seit: 927 Tag(en)
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Liebe Marion
Ganz lieben Dank für diesen tollen Bericht, da würde ich am liebsten auch gleich loslaufen. Es ist schön wieder mal was von dir zu lesen, denn ich habe deine Berichte immer sehr geschätzt.
Für mich ist gehen in der Natur immer wieder ein Erlebnis, ein Gedanken sortieren, einmal ganz für mich sein und Bewegung schadet ja auch nicht.
Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du dieses Erlebnis so richtig genossen hast.
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Grüessli Heidi
Verliere nie das Ziel aus den Augen
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06.06.2011, 09:22
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#6 (permalink)
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Nordlicht
Registriert seit: 02.03.2010
Ort: Norddeutsche im Herzen, Wahlniederrheinländerin
Beiträge: 1.935
Danke: 1.356
Bedankt 1.106 mal in 747 Postings
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Alle Achtung hast du von mir, liebe Marion.
Wenn ich eins nachvollziehen kann, dann ist es Heimweh.
Und dann so ein schöner Bericht, ich konnte mir das alles
sehr bildlich vorstellen.
Du und die Natur, ganz allein warst du unterwegs.
Sehr mutig, hattest du wenigstens Pfefferspray dabei?
Oh ja, das glaube ich, dass du manchmal Angst hattest.
12,4 Kilo auf dem Buckel, das ist sehr viel Gewicht.
Und der Rücken schwitzt dann nach ein paar Kilometern.
Ja verlaufen würde ich mich auch dauernd, ich müsste dafür ein
Wandernavi haben, falls es sowas gibt. 
So bist du deinen eigenen Jakobsweg gegangen, ich finde das toll.
Marion, schreib doch ruhig noch mehr von deinen Erlebnissen auf,
wenn du magst.
Ich hätte Lust auf mehr.....
Liebe Grüße
Silalei
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Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen,
ist es schwer.
Lucius Annaeus Seneca
4-65 n. Christus röm. Philosoph
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06.06.2011, 10:29
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#7 (permalink)
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Routinier
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 1.588
Rauchfrei seit: 1854 Tag(en)
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Pfefferspray hatte ich keines dabei - und Angst auch nicht. Seltsam, das haben mich viele Leute gefragt. Ich war im Inneren so sicher, dass ich das jetzt machen will, da war gar kein Platz für Angst. Und das, wo ich sonst so ein Schisser bin in allen möglichen Situationen. Ich hatte einen guten Wanderstab, der hätte im Notfall vielleicht als Waffe dienen können.
Mein Rücken hat sich noch an das Gewicht gewöhnt. Ich hatte echt nicht viel dabei - ein Mal Wechselkleidung, zwei Mal Wechselwäsche, und alles in leichter schnell trocknender Ausführung. Waschzeug auf das Nötigste beschränkt, keine Kinkerlitzchen. Wanderkarten, Digitalkamera (ein kleines, preiswertes Ding), ein kleines Fernglas, Handy, Regenjacke und Regenüberzieher für den Rucksack (ich bin nicht ein Mal in Regen geraten!), ein wenig Proviant und zwei SIGG Wasserflaschen mit je 0,6 Liter. Die kann ich nur jedem Wanderer empfehlen, sie halten das Wasser für locker 2 Stunden richtig kalt und noch weitere 2 Std. angenehm kühl. Und sie wiegen leer nicht viel.
Für mich ist das Wandern ähnlich wie für Tigerli. Sobald ich meinen eigenen Rhythmus gefunden habe, komme ich schnell in einen Zustand von Ruhe und Ausgeglichenheit. Das ist sehr, sehr schön. Ich habe als Betriebsratsvorsitzende so viel Streit und Ärger, so viele Lügen und schmutzige Tricks auszuhalten - da sind ein paar Stunden im Wald eine tolle Erholung. Irgendso ein alter Grieche (weiß nicht mehr, welcher) hat mal gesagt: "Ich habe zwei Ärzte. Mein linkes und mein rechtes Bein". Daran musste ich unterwegs oft denken.
Ich habe ein paar Orte meiner Kindheit und Jugend besucht auf dem letzten Drittel, das war auch nochmal gut für mich. In letzter Zeit hat mich manchmal das Gefühl gepackt, dass mein Leben so ungenutzt an mir vorbei gerauscht ist bisher. Nun bin ich in den Fünfzigern und hab noch ein gutes Stück vor mir, aber jetzt geht nicht mehr alles so geschmeidig wie früher. Dieser Urlaub hat mir nun wieder klar gemacht, dass ich bisher schon ein äusserst reiches Leben hatte, reich an Erlebnissen, an Menschen, auch an Liebe und Lachen. Und dass ich trotz Asthma und ein paar anderer kleiner Einschränkungen immer noch unglaublich viel machen kann. Allein das ist eine sehr wertvolle Erkenntnis für mich.
Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, mehr oder weniger regelmässig Touren über zwei Tage zu gehen. Mir tut das einfach gut. So zwei Wochen am Stück, das werde ich wohl nicht mehr machen. Diesen besonderen Weg konnte und musste ich nur einmal gehen. Aber es gibt noch viele schöne Wege in Deutschland. Und ich werde auch weiterhin allein gehen. Mein Mann hat ein ganz anderes Tempo und einen ganz anderen Rhythmus als ich, er scheut die Anstiege (Kettenraucher) und sucht nach Abkürzungen (Mann), er hält sich für einen Pfadfinder und fragt nicht gern nach dem Weg. Und er will dauernd Rauchpausen machen. Er bleibt nicht stehen, wenn er eine besonders schöne Pflanze am Weg sieht - bzw. er sieht sie gar nicht.  Wir machen gern und oft so kleinere Ausflüge oder längere Spaziergänge zusammen, das ist immer wunderschön. Aber eine richtige Wanderung mache ich doch lieber alleine.
Viele Grüsse
Marion
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Ich habe mich entschlossen, glücklich zu sein. Das ist besser für die Gesundheit. (Voltaire)
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Die folgenden 2 User sagen Psycheps Danke für dieses Posting:
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06.06.2011, 11:17
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#8 (permalink)
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Alter Hase
Registriert seit: 08.10.2009
Ort: in der Mitte des Schwabenlands
Beiträge: 763
Rauchfrei seit: 554 Tag(en)
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Liebe psycheps,
danke für deinen Urlaubsbericht. Schön mal wieder was von dir zu lesen! Hörte sich gut an! Und mir geht´s beim Wandern wie dir. Am liebsten alleine. Ist lustig, habe erst vor kurzem an dich gedacht und mich gefragt: "Was psycheps jetzt wohl macht." Du bist mir mit deiner positiven Denkweise ein Vorbild geworden und wie gesagt, es hat mich sehr gefreut mal wieder ein paar Zeilen zu lesen.
Wünsche dir einen angenehmen Start in die Woche.
Grüßle Sonne
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06.06.2011, 17:27
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#9 (permalink)
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...und lernte fliegen
Registriert seit: 14.03.2011
Ort: Em Schwobeland
Beiträge: 2.039
Rauchfrei seit: 458 Tag(en)
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Du bist schon ne erstaunliche Frau, Marion.
Das würde ich mich nie trauen. Einfach so allein loslaufen.
Da hätte ich nicht den Mut dazu.
Ist aber ganz sicher eine Erfahrung,
und ich kann mir vorstellen, wieder mal eine Reise zu Dir selbst.
A liabs Grüßle aus
em Schwobaland
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13.06.2011, 13:15
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#10 (permalink)
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Ich habe es geschafft!
Registriert seit: 03.05.2010
Ort: Ostwestfalen
Beiträge: 484
Rauchfrei seit: 754 Tag(en)
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Hallo Marion,
DANKE für diesen tollen Bericht!
Ich kann das alles so sehr nachvollziehen, wie Du denkst und Dich gefühlt hast!
Leider würde ich mich alleine nicht trauen, von daher großen Respekt für Deinen Willen und das Durchsetzen!
Herzliche Grüße - Helga
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Die höchste Form des Glücks
ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit
(Erasmus von Rotterdam, niederl. Theologe)
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