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22.02.2010, 21:36
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#41 (permalink)
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Gast
Beiträge: n/a
Rauchfrei seit: 15484 Tag(en)
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Das ist ein sehr wahres Wort.
Es passt auch meines Erachtens zu diesem Thema.
Ich habe mich als Raucher imme persönlich angegriffen gefühlt, wenn jemand sich über meine Raucherei beschwert hat oder mich deswegen kritisiert hat. Ich habe sehr sehr ungern Leute besucht, bei denen ich zum Rauchen "nach draußen geschickt wurde". Ich habe mich dort nicht willkommen gefühlt.
Ich war eine sehr starrköpfige, intolerante Raucherin, weil ich im Grunde meines Herzens um meine Sucht wusste, wusste, dass die anderen Recht hatten, aber mich zu schwach fühlte, mit dem Rauchen aufzuhören. So reagierte ich nur trotzig.
Ich bezeichne mich heute als sehr tolerante NMR. Bei mir zu Hause darf jeder rauchen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass fast alle freiwillig auf die Terasse gehen.
Und wenn es stürmt und schneit, ist es mir wichtiger, dass sich Freunde bei mir wohl fühlen. Da dürfen sie ruhig mal eine in meinem Haus rauchen; ich weiß immer noch, wie ich mich früher gefühlt habe und vielleicht kann ich sie ja auch ein wenig zum Nachdenken anregen, wenn ich recht gut gelaunt ohne Zigarette neben ihnen sitze.
Das ich das knn, hätte mir vo gut einem halben Jahr kaum einer zugetraut.
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23.02.2010, 00:22
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#42 (permalink)
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genannt Maröh
Registriert seit: 21.09.2009
Ort: im Sauerland
Beiträge: 1.501
Rauchfrei seit: 858 Tag(en)
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Jetzt will ich doch noch meinen Senf zu diesem Thema dazugeben!!!
Ich finde es immer "spannend" wenn Leute unterschiedlicher Meinung sind,- und diese auch vertreten, natürlich ohne den anderen zu verletzen.
Es wäre hier doch langweilig wenn wir alle "in das gleiche Horn tuten".
Wenn ne abweichende Meinung immer durch eine PN geklärt wird, bleibt doch jedes Thema ungeklärt. (für mich)
Also, viele Leute, viele Meinungen, und jeder soll das schreiben was er selbst empfindet.
Huch, krieg ich jetzt Ärger? 
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Wenn nicht jetzt... wann dann
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23.02.2010, 14:08
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#43 (permalink)
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Nichtraucher
Registriert seit: 04.12.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 96
Rauchfrei seit: 906 Tag(en)
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Hallo,
ich hab nciht alle Beiträge gelesen aber ich denke, die "Intoleranz" ist im Prinzip nichts anderes als suchtfrei zu leben.
Nur die Sucht ließ uns Zigarettenrauch nicht riechen oder als "gut" erscheinen, nur die Sucht ließ uns tränende Augen oder einen kratzenden Hals ignorieren, nur die Sucht gab uns die Kraft, unseren Körper und seine Signale zu ignorieren.
Ohne Sucht müssen wir das nicht mehr.
Mir wird sofort schlecht, wenn ich kalten Rauch rieche. Ich kann mich nicht mehr in der Nähe von Rauchern aufhalten in geschlossenen Räumen weil ich kaum noch Luft bekomme.
Und ich bin froh, daß ich mir selbst das nicht mehr antue und mir dann vielleicht auch noch einreden muß es wäre Genuß;-)
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Nein danke, ich rauche nicht
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24.02.2010, 17:32
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#44 (permalink)
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Soulsister
Registriert seit: 23.02.2009
Ort: mittendrin
Beiträge: 221
Rauchfrei seit: 2032 Tag(en)
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Mein Wahlspruch lautet:
Tu, was immer du willst - solange du dabei niemandem auf die Füße trittst.
Er gilt für mich, und natürlich gehe ich davon aus, dass ich ihn auch für andere gelten lassen muss.
Deshalb habe ich mich früher stets über jene Menschen geärgert, die mir Vorhaltungen machten, weil ich Raucherin war, OBWOHL ich in deren Gegenwart und in ihren Räumen gar nicht geraucht habe.
Warum ließen sie mich nicht in Ruhe ?
Inzwischen habe ich mein Haus zur Nichtraucherzone erklärt, und wer dennoch rauchen will, muss halt vor die Tür. Und natürlich bitte ich darum, dabei auf geschlossene Fenster und Türen zu achten, damit nichts hereinziehen kann - weder der "Duft" einer frisch angezündeten Zigarette, der in mir die Lust aufs Rauchen zu wecken vermag, noch verbrauchter Qualm, der einfach nur stinkt.
Und ja, ich rümpfe auch gegenüber meiner Tochter die Nase, wenn sie ins Auto einsteigt, nachdem sie gerade erst eine Kippe gequalmt hat und der Gestank noch an ihr haftet wie an einem Aschenbecher. Und nein, geräucherte Küsse schmecken mir nicht.
Das halte ich nicht für Intoleranz, sondern schlicht für Abneigung.
Ich finde auch Alkoholfahnen scheußlich und ich halte Menschen, die in Gegenwart anderer hemmungslos pupsen oder in Schwimmbecken pinkeln, für rücksichtslos. Auch Toleranz hat ihre Grenzen.
Schließlich laufe ich nicht in der Weltgeschichte herum und predige allen Rauchern, wie ungesund das Rauchen ist. Das wissen sie eh selber.
Kurz: Es kann nicht sein, dass derjenige als "intolerant" gilt, der den Qualm nicht ausstehen kann !
Erwartet jemand von mir als Ex-Raucherin Einsicht, weil ich doch "wissen müsste, wie das ist" ? Eben WEIL ich weiß, wie das ist, will ich nichts mehr damit zu tun haben. So viel Toleranz erwarte ICH von Rauchern.
Liebe Grüße von der Tante
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