Ich denke mal das gerade morgens die Zigarette wichtig war um den Nikotinspiegel wieder hoch zu bekommen.
Man hat ja abends die Letzte gehabt und die ganze Nacht nicht geraucht.
Ich hatte meist schon 3-4 Zigaretten hinter mir bevor der Kaffee durch war und der erste Morgen ohne Zigarette war schier grausam.
Ich ziehe nun weiterhin an meinem Strohhalm oder habe ihn quer im Mund, lutsche oder knabbere drauf rum, daher brauche ich wenigstens nicht dauernd was zu essen.
Ansonsten habe ich zuckerfreie Bonbons, die hauen nicht so rein...aber einem leckeren Gummibärchen kann ich auch nicht widerstehen...allemal besser als eine Zigarette
Ich habe jetzt meinen 5. rauchfreien Tag und muss sagen das es morgens schon wesentlich besser funktioniert, die Gier auf die Morgenzigarette ist nicht mehr so arg.
Schlimm ist es wenn ich mich in irgendwas reinsteigere und die Nerven blank liegen, dann könnte ich morden für eine Zigarette....
Was lerne ich daraus?
Mein Rauchverlangen ist gerade dann groß wenn ich nervös und hektisch bin.....
Was mache ich daraus?
Wenn die kleinen Gehirnzellen die Situation erkannt haben und an mein Reaktionsvermögen übermitteln können um es mich erkennen zu lassen, werde ich auf einmal gaaanz langsam...hole tief Luft und sage mir :
Babsilein, du musst dich jetzt gar nicht beeilen oder aufregen...ist alles easy....ob du dich jetzt gerade aufregst oder nicht...oder jetzt eine rauchen würdest oder nicht.....würde das Problem nicht auflösen.....
Was sich aber auflösen würde wäre die schöne grüne Zahl unter deinem Namen hier.....und an dieser Zahl hängt ganz viel....
Cool fand ich auch das jemand hier geschrieben hat man könne zB Pfefferminztee kochen und die Dämpfe einatmen, alleine um das Gefühl zu haben etwas zu inhalieren um erstmal die größte Schmacht zu drücken.
Mir hat es geholfen, allerdings mit dieser Paipo-Ersatzzigarette die ich nicht unbedingt anpreisen möchte, wo ich aber genauso Spearmint einatme wie bei Tee, was sicher noch ein großer Unterschied ist.
Mir hilft es und sei es nur um ab und zu ein zigarettenähnliches Teil zwischen den Fingern zu haben.
Lach, Löwin, ich mache inzwischen auch die Atemübungen