Lieber Forentroll, das mit der Arbeitsgruppe wäre sicherlich spannend

....dank Dir übrigens schon im Voraus für Deinen "Gefühle"-Blog...
Im Buddhismus wird in den Meditationen viel mit Visualisierung von Buddhaspekten gearbeitet, deshalb hier einfach mal für Interessierte zwei "Light"-Meditationen für Jedermann.
Dann können, die die es interessiert einfach ausprobieren, welche passt.
Vielleicht noch zur Erklärung (kurzer Ausflug in den Buddhismus): "Geíst" bedeutet im Buddhismus ein zeitloser Behälter, der alles erscheinen lässt, umfasst und verbindet, also jenseits von Tod, Zerfall oder Auflösung (Stichwort Reinkarnation)...das Ziel ist es diesen Geist geschmeidig zu machen und zur vollen Entfaltung (Erleuchtung) zu bringen, nicht für sein eigenes Wohl, sondern zum Wohle aller Wesen
Meditation für Jedermann
1.Regenbogenlichmeditation
Wir sitzen so angenehm wir können. Unsere Hände ruhen im Schoss, die Rechte in der Linken, die Daumen berühren sich leicht. Der Rücken ist gerade, ohne steif zu sein und das Kinn ist leicht eingezogen.
Zuerst beruhigen wir den Geist.
Wir spüren den formlosen Luftstrom, der an der Nasenspitze kommt und geht, lassen Gedanken und Geräusche einfach vorbeiziehen, ohne an ihnen zu haften.
In der Mitte unserer Brust auf Herzenshöhe entsteht jetzt ein kleines Regenbogenlicht. Es dehnt sich in unserem Körper immer mehr aus.
Wie es uns ganz ausfüllt losen sich alle Leiden, Schwierigkeiten und Hindernisse auf.
Dann strahlt das

umserem Körper in alle Richtungen hinaus und verbreitet sich im ganzen Raum.Dadurch lösen sich sämtliche Leiden aller Wesen auf und die Welt ist grenzenloses Glück.
Wir befinden uns in einem Reinen Land voll unbegrenzter Möglichkeiten. Alles hat befreiende Wirkung.
Das Licht strahlt so lange wir es wünschen aus uns heraus.
Beim Beenden der Meditation bleiben wir in diesem Zustand so gut es geht.
Schliesslich wünschen wir, dass all das Gute, was hier geschah, grenzenlos wird, zu allen Wesen überall hinausstrahlt, ihnen das Leid nimmt und dafür das einzige Dauerglück gibt, das Erkennen des eigenen Geistes.
2. Die Meditation auf den Atem
Wir sitzen so gerade wie möglich ohne steif zu sein.
Jetzt achten wir auf den Körper und versuchen überall entspannt zu sein. Die Augen sind leicht geschlossen.
Wir achten auf den Luftstrom, der an der Nasenspitze kommt und geht und atmen ein paar Mal tief durch.
Nun geht unsere Aufmerksamtkeit auf den Atem, entweder im Bereich der Nase oder dem Bauch.
Dabei können wir mitzählen von 1-21 und dann wieder von vorn oder wir denken jedes Mal "ein", "aus"....
Unser Atem ist dabei ganz natürlich und einfach so, wie er gerade ist.
Kommt eine Ablenkung in den Geist oder schweift ab, so nehmen wir dies ganz einfach zur Kenntnis und konzentrieren uns wieder auf unseren Atem
Unsere Gedanken kommen und gehen, spielen in Vergangenheit und Zukunft.
Wir nehmen dies einfach zur Kenntnis und unsere Aufmerksamkeit kehrt zum Atem zurück.
Unser Geist kennt das Abgelenktsein und wenn wir ihn dabei "ertappen" gehen wir einfach zu unserem Atem zurück, "einatmen" "ausatmen".
Nun kehren wir langsam zurück, öffnen unsere Augen und nehmen die Welt um uns herum wieder wahr.
Wir beenden unsere Meditation.
So, vielleicht kann der ein oder andere ja damit etwas anfangen.
In diesem Sinne, geniesst!
Oceane