Abhängigkeit - Rauchfrei-Forum
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Nach dem ersten erfolgreichen Monat Wenn die erste Phase des Projekts überstanden ist, geht es in die nächste Phase: Nach einigen Wochen ist die körperliche Sucht überwunden, aber es gilt noch viel zu tun, um dauerhaft nikotinfrei zu bleiben.

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Alt 30.04.2010, 13:19   #1 (permalink)
Ben
Der Pate!
 
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Standard Abhängigkeit

Ich weiss nicht, ob es schon mal nen ähnlichen Thread gegeben hat, aber ich muss mal ne ganz doofe Frage in den Raum stellen:

Wenn man z.B. nach ca. 14 Tagen den Nikotinentzug hinter sich hat, spricht man davon (zumindest ist es hier oft zu lesen) dass man die Abhängigkeit hinter sich hat. Ist das denn wirklich so?

Ich denke, dann hat man vielleicht die körperliche Abhängigkeit hinter sich, aber die psychische??? Behält man nicht gerade die sein lebenlang und muss deshalb immer auf der Hut sein???

Wenn man Alkoholabhängig ist/war, ist man da nicht auch weiter abhängig, auch wenn man trocken ist???

Irgendwie hab ich in meiner Denke glaube ich gerade nen Black-Out!!!!!
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Liebe Grüsse der Ben

"Ein Hund wedelt seinen Schwanz mit dem Herzen." Jean Cocteau

Ich beschimpfe Dinge, wenn sie nicht das tun was ich will!!!

(Rechtschreipfeler sint üprigens da zu da Um gemachd zu werdn!)

Geändert von Ben (30.04.2010 um 13:32 Uhr)
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Alt 30.04.2010, 13:26   #2 (permalink)
SüßeKatze
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Nee, die Frage ist schon berechtigt.
Ich glaube und ich weiß es ja aus eigener Erfahrung, dass ganz plötzlich dieses heftige Verlangen auftritt, weil man z.B. frustriert ist, oder welche Laus auch immer einem über die Seele läuft. Dann ist dieser Gedanke an den "besten Freund" wieder da und so stark und plötzlich, das ist schon schockierend.
In dem Buch "alk" wird eine Situation beschrieben, die als Black out beschrieben wird. Die Leute wussten im Nachhinein gar nicht, wie und warum sie wieder angefangen haben - das war wohl wie fremdbestimmt. Mich persönlich hat es ganz stark an meine Rückfälle erinnert, wo ich auf ein Mal nur noch eines musste und wollte : Rauchen!!!
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Alt 30.04.2010, 13:45   #3 (permalink)
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Also, ich kann nur von mir sprechen. Der Entzug dauerte eine wenig mehr als 14 Tage bei mir. Danach war es eine Kopfsache ob ich wieder anfange oder nicht. Wenn ich nach 14 Tagen wieder zur Kippe gegriffen hätte, wäre es bestimmt nicht mehr wegen der Sucht gewesen.

Ich denke es gibt definitiv eine Psychische Sucht.... die hat mich ja sogar nach 6 Jahren wieder eingeholt Deswegen
M U S S man I M M E R auf der Hut sein

Liebe Grüsse Vivienne
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Alt 30.04.2010, 13:47   #4 (permalink)
el no fumador
 
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hallo leute!

...ein (vielleicht) blödes beispiel von mir:

ich denke immer dann verstärkt ans rauchen wenn sich probleme oder sorgen auftun die absolut NICHTS mit dem rauchen zu tun haben.

also,
wenn ich zb beim hautarzt eine muttermal-routine untersuchung hab.
dann zb kommen bei mir oft so gedankengänge wie:
ich könnte hautkrebs bekommen.
oder auch darmkrebs.
oder bauchspeicheldrüsenkrebs,
oder oder oder...

und dann denk ich manchmal:
man kann sowieso nicht alles im leben kontrollieren,
also ist es doch auch völlig egal wenn ich jetzt eine rauchen würde...

--> ich weiß dass diese gedanken saublöd sind.
aber sie kommen einfach!
ich kann nichts dagegen tun.

wahrscheinlich weil ich immer (so blöd das auch klingen mag) sehr gern geraucht habe.
ich empfand es nie als "ekelhaft" oder "stinkend".
naja.
und dann,wie gesagt,denk ich oft dass es eh egal wär.
und dann denk ich an juppi heesters usw...
also an leute die schon ewigkeiten rauchen und ur-alt sind...
alles schwachsinn,ich weiß.
aber ich kann es nicht ändern.

dies sind die situationen die IMMER wieder mal kommen.
und da muss man einfach stur bleiben.
eine stunde später kann ich bei sowas meist wieder klar denken.

der punkt ist:
ich denke schon auch dass man IMMER vorsichtig sein sollte.
es gibt für die nikotinsucht nunmal kein "zeitlimit" wo man sagen kann dass sie an irgendeinem tag X überwunden ist.
das ist wohl bei jedem menschen unterschiedlich.
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Es grüßt:
- the schuh

Lieber als !!!
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Alt 30.04.2010, 13:54   #5 (permalink)
frei.....
 
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Eine Sucht zu überwinden ist nicht einfach, das haben wir ja alle mehr oder minder gespürt ...
Bisher dachte ich auch immer- einmal abhängig- immer abhängig.. Klar, körperlich bestimmt nicht mehr-- aber vom Kopf bzw. vom Unterbewusstsein her...Es gibt Situationen, da denke ich- oh man, jetzt eine rauchen, das "hilft" Dir.. Ist absoluter Blödsinn, hilft nie, im Gegenteil- aber das Gehirn und vor Allem das Unterbewusstsein umzuprogrammieren, das ist wohl das, was am Schwersten ist..
Ich hab ja den Vergleich mit der Alksucht, da kommt so ein Gedanke gar nicht erst- zumindest nicht überfallartig- ich hab dann einfach nicht auf mich aufgepasst.. Es heisst ja nicht umsonst- Der Rückfall fängt im Kopf an.. Und wenn ich im Unterbewusstsein das Rauchen als Lösung habe, dann muss ich zusehen, das ich das durch etwas Anderes - mich nicht schädigendes ! - ersetze.. Und da fängt es halt manchmal an- sich selber etwas Gutes tun, grad wenn man eh mies drauf ist- das ist eine Aufgabe, die uns wohl länger beschäftigen wird...Und damit auch das entgültige Befreien von der Sucht.. Aber es wird einfacher mit der Zeit, davon bin ich überzeugt
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Liebe Grüsse von Naddl

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Alt 30.04.2010, 14:02   #6 (permalink)
Ben
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Hm, aber das hiesse doch, wenn es mir gelingt, mein Hirn umzuprogrammieren wäre ich nicht mehr abhängig? Ich denke mir einfach, die psychische Abhängigkeit wird immer latent da sein, weil sonst würden ja auch diejenigen die schon sooo lange rauchfrei sind, nicht ab und an mal an eine Ziggi denken (Aussnahmen mögen die Regel bestätigen!).

Uff, der Gedanke ob oder ob nicht, ist ja fast genauso schlimm, wie letztens die Diskussion mit meinem Vater, was hinter dem Ende unseres Universums ist (falls es denn ein Ende gibt!!).
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Alt 30.04.2010, 14:51   #7 (permalink)
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Daisy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo Ben, hallo zusammen,

Abhängigkeit ist ja das neuere Wort für Sucht und ich bin der Meinung,
jede Art von Sucht(erkrankung) kann zwar gestoppt, bzw. stillgelegt, jedoch nicht geheilt werden.

Daher werde ich immer wachsam sein müssen, damit die Sucht nicht wieder zum Ausbruch kommt.
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Es ist nie zu spät....... hoffentlich!
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Alt 30.04.2010, 15:02   #8 (permalink)
Raban
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Blinzeln

Huhu Ben,

dann gehöre ich wohl zu der Spezies, also eine Ausnahme, die nicht ansatzweise an eine Zigarette denkt...
Und liebe Daisy, das stimmt so nicht, ich würde schon sagen, daß es eine Heilung von der Sucht gibt; "stillgelegt" würde ja bedeuten, daß sie jederzeit ausbrechen kann- muß aber nicht zwangsläufig, es sei denn, man habe immer noch nach Jahren ein "Hintertürchen offen" oder aber lasse es einfach kopflos zu....

LG Raban
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Alt 30.04.2010, 15:17   #9 (permalink)
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Benutzerbild von Daisy
 

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Daisy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo Raban,

wenn Du das mit der Heilung von der Sucht so siehst, dann will ich Dir das nicht ausreden, obwohl ich was anderes gelernt habe.

Aber vielleicht trifft das ja auf die Nikotinsucht zu, denn die wird ja auch von der WHO nicht als Krankheit anerkannt.
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Alt 30.04.2010, 15:26   #10 (permalink)
Grinsi!!!!!
 
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Ich denke auch das es eine psychische Abhängigkeit gibt. Es gibt bestimmt so einige Momente wo man denkt oder denken wird, jetzt eine Rauchen, weil man früher zum Beispiel da geraucht hätte.

Und es heißt ja nicht umsonst trockener Alkoholiker, also sind wir nichtrauchende Raucher?! Oder wie soll man das sagen?

Mir zum Beispiel geht es im Moment super, ich habe keine Schmachter, ich kann neben rauchende Kollegen stehen (draussen) ohne das ich selbst eine rauchen wollen würde, aber ich weiß das es auch anderes werden kann. Ich hoffe es zwar nicht, aber man kann es nie ausschließen. Gestern dachte ich zum Beispiel, weils Stress auf Arbeit gab, früher wäre ich jetzt eine rauchen gegangen, aber ich hatte dazu kein Verlangen oder Bedürfnis.

Schwierige Frage, ich würde sagen, jeder hat dazu eine eigene und vor allem andere Meinung. Oder sehe ich das falsch?
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Wer einen Freund sucht ohne Fehler, bleibt ohne Freund.

Aus der Türkei / Verfasser mir unbekannt
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