Die Gedanken - Rauchfrei-Forum
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Nach dem ersten erfolgreichen Monat Wenn die erste Phase des Projekts überstanden ist, geht es in die nächste Phase: Nach einigen Wochen ist die körperliche Sucht überwunden, aber es gilt noch viel zu tun, um dauerhaft nikotinfrei zu bleiben.

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Alt 08.10.2011, 12:26   #1 (permalink)
HaraldM
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Standard Die Gedanken

Die folgenden Beiträge sind von mir aus dem Vorstellungsthread http://www.rauchfrei-portal.de/forum...tml#post141330 abgetrennt worden und hier hintereinander gereiht / MfG Löwin




Wenn ich lese "wie gut ers klappt", dann klingeln bei mir nen "bissl" die Alarmglocken. Denn dieses Denken bedeute im hräteren Sinne, dass es eventuell nicht klappt. Somit hat man "die Ausrede" schlechthin wieder damit anzufangen. Es ist ja sooooooooooo schwer, usw.

Bei mir klappt es bislang recht gut, das nichtrauchen. Bzw. bisher habe ich keine Weltuntergang deshalb erlebt. Es ist eben wichtig sich zu entschließen keine mehr anzuzünden und somit schlicht und einfach nicht zu rauchen.

Beim "nicht klappen" oder "klappen" gibt es nur 1 einzigen Schritt der zu tun ist bzw. eine einzige Entscheidung.

Entweder man raucht, oder man raucht nicht! Und wenn man nicht raucht, dann muss man mit den Dingen leben die da hoch kommen. Es hat auch keiner behauptet, dass diese Dinge einfach zu nehmen sind oder garnicht hoch kommen. NEIN.... denn diese Dinge machen ja Sinn. Es macht Sinn, dass sie hoch kommen, dass sie da sind, dass sie nach Aufmerksamkeit schreien UND dass sie so lange schreien bis man sich um das Schreiende kümmert. Sie gehen auch NIE weg, wnen man sie nicht beachtet. Bei Angst sagt mal z.B. Angst wird man erst los bzw. die Angst weniger, wenn man sich mit der Angst beschäftigt ;-)

Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Dem Schreien aus dem Weg gehen bzw. flüchten...eben in die Sucht, oder den Weg der Konfrontation gehen und somit diese Dinge nicht nur auszuhalten, sondern durchzustehen, eben so lange bis sie aus der Welt sind. Denn dann braucht man die Droge auch nicht mehr als Krücke. Dann ist man Nichtraucher.

Bei mir ists so, dass ich im Moment merke und vor Allem akzeptieren muss, dass mein Wegrennen überhaupt nciht zu einer Lösung meiner Themen geführt hat, sondern zum Gegenteil. Nämlich dass die Probleme immer größer wurden.

Also kann man sich entscheiden, ob man immer größere Probleme haben will, oder eben nicht. Von alleine ändert sich aber nichts. Und durch Nikotin schon 3 Mal nicht.

PS: Ich habe bisher noch nicht einen einzigen Menschen kennengelernt, der jetzt Nichtraucher ist und das bereut (hat). Nicht einen Einzigen.

Und jeder ist diesen seinen Weg gegangen.

Hier gibts Unterstützung für diesen Weg. Aber gehen muss man ihn letzendlich alleine. Bzw. "man kann ihn gehen".

Geändert von Löwin (09.10.2011 um 20:36 Uhr)
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Alt 08.10.2011, 15:44   #2 (permalink)
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..." Seid nachsichtig, wenn ihr uns vergleicht
Mit denen, die die Vollendung der Ordnung waren.
Wir, die wir überall das Abenteuer suchen,
Sind nicht eure Feinde.
Wir wollen euch weite und seltsame Bereiche eröffnen,
Wo blühendes Wunder auf den wartet, der es pflücken will"...
(Apollinaire)

Wir glauben nur aus Angst an irgendwelche Grenzen.
Die Angst setzt Grenzen.
Es gibt keine Grenzen.
Nicht für Gefühle, nicht für Gedanken.

Es gibt unendlich viele Wirklichkeiten.

Lieber Guido,
hoffentlich hast Du nun nicht Angst auf einer Philosophenseite gelandet zu sein:-)...
Viel Spass und Erfolg mit dem Nichtmehrrauchen.
Es zieht nicht unbedingt eine Persönlichkeitsveränderung nach sich:-)
Und Angst muss man nicht haben. Vor nichts und niemandem.

Ich für meinen Teil habe eher Respekt vor den Extremen.

Grüsse von
Oceane
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entweder so, als wäre nichts ein Wunder,
oder so, als wäre alles eines.
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Geändert von oceane (08.10.2011 um 16:05 Uhr)
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Alt 08.10.2011, 18:59   #3 (permalink)
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Sorry für die hobbypsychologischen Aussagen.
Aber ich denke und das manchmal um die Ecke.

Und wenn mir jemand beim Rauchstopp zu bedenken gibt ich soll "in die Angst hineingehen", dann frage ich mich was ist Angst?

Sie ist ein frei fluktuierendes System.
Nichts anderes als ein Ego-Salto.

Wie bitte soll ich da "hineingehen"?

Das ist im Endeffekt gar nicht möglich.

Mit einer Phobie, also einer zielgerichteten Furcht kann ich mich auseinandersetzen, in dem ich Schritt für Schritt lerne mich mit ihr zu konfrontieren.
Oder auch nicht.
Dann lebe ich damit.

Und wenn ich lese, dass das Nichtrauchen eine Persönlichkeitsveränderung mit sich bringt, dann hätte ich eher Bedenken mit dem Aufhören.
Da hätt ich dann eher die Vorstellung dass ein persönlicher Egotrip ausgelebt wird, also ein Schwenk vom WIR zum ICH.

Ich für meinen Teil bin einfach froh -für den Moment -nicht zu rauchen. Wiel es mir einfach gut tut.
Ein für immer kann ich (noch) nicht gelten lassen. Weils in meiner Begrifflichkeit kein "Für immer" gibt.

Mehr nicht, aber auch nicht weniger,


Oceane
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Alt 08.10.2011, 19:05   #4 (permalink)
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Dich meinte ich garnicht. ;-)

Und genau wegen der Sachen die du aufzählst und wo du dich drüber aufregst habe ich den Satz geschrieben.

Naja wie ich halt sagte, jeder verarbeitet das anders aber ich find Haralds Statement direkt zur Begrüßung etwas zuviel.
Man muß ja auch nicht jede Sache die einem an einem Text von jemand anderen aufstößt kritisieren das hat ja schon fast was von Meinung aufzwängen.
Schließlich ist es ja meist so das sich die Leute gerade in dieser Zeit neu finden und selbst kennenlernen und dabei ihre Gefühle die sie gerade durchleben zum Ausdruck bringen.Und in solchen Momenten finde ich es halt unpassend drauf einzuprechen.
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Liebe Grüße

Angelika







„Gib der Zigarette keine Chance, sie gibt dir auch keine!“

Geändert von Dede (08.10.2011 um 19:13 Uhr)
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Alt 08.10.2011, 19:50   #5 (permalink)
HaraldM
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@Dede

weißt was? Zumindest für MICH ist die Hauptsache, dass ich nicht rauche. Wie ich da hin komme und ob einem Anderen mein Weg gefällt oder nicht, das ist mir so gut wie schnuppe.

Die Einen hören einfach so auf und bei Anderen kommt was hoch und es gibt auch Menschen bei denen angeblich "nie was hoch kommt", und weil da doch "was ist" werden sie möglichwerweise schwer krank.

Soll jetzt nicht geoistisch klingen, aber mein Leben hat mich gelehrt dass das was ich aus meiner Sicht tue, für mich richtig ist. Und das genügt mir mitterweile. Andere zufrieden zu stellen geht sowieso nicht. Ist auch nicht mein Job.
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Alt 09.10.2011, 20:03   #6 (permalink)
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Auch ich versuche nur mit dem Rauchen aufzuhören.

Harald, hier ein öffentliches Statement zu Dir.

Wenn mich jemand nicht interessiert, dann re-agiere ich nicht.
Dann hilft mir, dass ich weiss, dass dieser Mensch mit sich selbst genügend Probleme hat.
Ich muss einen solchen Menschen nur ein paar Minuten ertragen.
Er sich selbst aber ständig.
In einem solchen Fall ist Mitgefühl mein Aktivator.

Bei Dir ist es ernsthaftes Interesse.

Als ich in der zweiten Klasse der Grundschule war, erstellte meine Lehrerin ein Tafelbild mit einem Zahlenstrahl nach rechts: 1,2,3...um uns Schülern die Einheiten zu visualisieren.

Der Einzige Finger, der in die Höhe schnellte war meiner
-um festzustellen:
Wenn der Strahl nach rechts geht, dann muss er auch nach linls gehen.

Das war ein Schlüsselerlebnis, denn spätestens ab diesem Moment war meinen Lehrern klar, dass sie da einen wachen Geist vor sich hatten.

Meine ganze Schulzeit war geprägt vom "hochbegabten" Schüler, der sich gelangweilt hat bis in die Leistungsstufe, bis zum Abitur und Studium und selbst da.

Ich muss mich an diesem Punkt nun SELBSTDARSTELLEN, denn ich möchte einfach, dass ihr mich versteht.

Durch den Beruf meines Vaters waren wir viel im Ausland.
Ich war nie länger als drei Jahre an einem Ort.
Das bedeutet einen grossen Aufwand an Flexibilität für ein Kind.
Die Themen in meiner Familie waren eher: Wo beginnen Menschenrechte als :...braucht ein Fahrrad Stützräder....?

Im praktischen Leben habe ich deshalb auch am ehesten Problem:-)

Nichtsdestotrotz ich fand Halt-immer.

Nur ist mein Geist einfach (zu)rege.

Ich habe das Problem anzukommen.

Smalltalk ist mir zuwieder...ich lese dann doch lieber Shakespeare.
Oder Jung.
Oder Drewermann.

Und manchmal bin ich deswegen auch in mir drin einsam (in kurzen Momenten).
Weil das reale Leben eben Grenzen aufzeigt.
Weil meine Ursprungsfamilie in Kapstadt lebt(und mir manchmal fehlt)
Weil sich so viele Menschen in ihren Gefühlen und Gedankenwelten so verzehren.
Weil mir das wehtut.

Es ist so, dass ich einen Partner habe (ein Philospoph und Mediziner, wie könnts wohl anders sein), ein wundervolles Kind habe mit ebenso regem Verstand, ein Umfeld an Künstlern und nicht der Norm entsprechenden Menschen , bei denen ich mich fallenlassen kann.

Trotzdem -ich bleibe kritisch, weil ich eben alles prüfe...auch das, was hier geschrieben ist.

Denn ich möchte auch dauerhaft nicht rauchen.
Und den letzten Tagen habe ich so meine Zweifel.

So, nun habt ihr meine Selbstbeschreibung, Selbstdarstellung.
Meine Stärke ist meine Schwäche.



Weisse Laken im Schrank
Rote Laken im Bett
Ein KInd in seiner Mutter
Die Mutter in den Wehen
Der Vater im Flur
Das Haus in der Stadt
Die Stadt in der Nacht
Der Tod in einem Schrei
das Kind im Leben
(Jaques Prevert)
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Geändert von oceane (09.10.2011 um 20:07 Uhr)
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Alt 09.10.2011, 20:33   #7 (permalink)
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test....


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waren früher selber welche (oder sind es noch)
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Alt 09.10.2011, 20:34   #8 (permalink)
Naomi
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Hi oceane!
Spontan wollte ich dich eben gern in den Arm nehmen beim Lesen

Zitat:
Es ist so, dass ich einen Partner habe (ein Philospoph und Mediziner, wie könnts wohl anders sein), ein wundervolles Kind habe mit ebenso regem Verstand, ein Umfeld an Künstlern und nicht der Norm entsprechenden Menschen , bei denen ich mich fallenlassen kann.
danach freute ich mich sehr über dies zitierte.

Ja,so hat Jeder sein mehr oder weniger großes Päckchen zu tragen.
Aber,wenn man damit umzugehen lernt,wird es etwas leichter!

Jeder hat Stärken und Schwächen.
Ich mag meine Schwächen,gerade Die machen mich aus.

Liebe oceane,ich drück dich nun doch mal ganz spontan
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Alt 09.10.2011, 20:41   #9 (permalink)
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Liebe Naomi,

ich hab zwar noch nicht gefunden, wo der Thrad verlinkt ist, wo er seinen Platz hat...wo also ich meinen Platz hab`*ggg*...
aber ich dank´Dir sehr. Da komm ich mir doch -für jetzt- gar nicht verloren vor:-).
Im Schwäbischen sagt man halt ganz einfach Schätzele i dank dir,
Oceane
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Alt 09.10.2011, 20:43   #10 (permalink)
Radeltante & Schwimmente
 
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Löwin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Genau hier her @ Oceane .....


Du bist mitten drin
__________________
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-- (_)/(_) ---
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