Da ich ja nun in den nächsten Bereich wechseln darf (stolz auf meinen ersten Monat bin), will ich die Gelegenheit ergreifen und noch mal kurz meinen bisherigen Weg Revue passieren lassen, vielleicht auch als Motivation für Andere und natürlich auch ein bisschen für mich, denn man sollte sich immer wieder bewusst machen, was man bisher erreicht hat

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Eigentlich habe ich den Entschluss mit dem Rauchen aufzuhören erst im letzten Jahr nach 22 Jahren Rauchen getroffen. Aber einfach so kann ein langjähriger Quarzer meiner Meinung nach nicht mit dem Rauchen aufhören.
Ich steckte mir damals nur das Ziel: „An meinem 40.Geburtstag ist Schluss„ und wartete die Zeit bis dahin einfach ab. Ist ja noch so lang, noch Wochen………na immerhin noch einige Tage………..uiihhh ja aber wenigstens noch bis Morgen………….
Und genau an meinem Purzeltag

passte es mir dann doch irgendwie nicht. Tja und dann kam dann noch diese Feier, die ich abwarten wollte und dann war da ja noch dieses schwierige Projekt in der Firma und so weiter und so fort. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber so wird es einfach nie was, dachte ich mir. Ich merkte ziemlich schnell, dass ohne eine gründliche Vorbereitung und einen starken Willensaufbau im Vorfeld der NMR-Phase die ganze Sache zum Scheitern verurteilt ist.

Da kam mir die Ankündigung eines Nichtraucherkurses der AOK mit dem ‚Rauchfrei-Programm’ im März 2011 gerade recht, wohlgemerkt es war ja erst September 2010, also wieder noch eine lange Zeit bis dahin. Aber diese Zeit brauchte ich auch um mich mit der ganzen Situation und den Ängsten, Befürchtungen und Problemen eines NMRauchers auseinander zu setzen. Ich las viel über das Thema und sprach auch mit einigen Nichtmehrrauchern, die mich mit ihren Erfahrungen und Gedanken schon mal in die richtige Richtung lenkten. Und ganz wichtig, ich erzählte allen von meinem Vorhaben

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Egal ob Kollegen, Familie oder Freunde – jeder war und ist noch informiert und somit habe ich mir selbst einen persönlichen Druck aufgebaut, den ich auch bisher benötigt habe. Auch durch den Kurs in einer Gruppe Gleichgesinnter

wurde ich in meinem Willen gestärkt und so erarbeiteten wir persönliche Ziele (Etappen) und unter anderem. auch gemeinsam unseren persönlichen Rauchstopp-Tag

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Durch einige Zweifel kurz vor dem Termin gepackt, wollte ich meine Entzugserscheinungen möglichst gering halten und ließ mich von meinem Apotheker

zu Nicorette-Pflastern überreden (ich wollte eigentlich nur ein paar Kaugummis haben für schwache Momente, das würde jedoch nicht viel bringen seiner Meinung nach). Wobei ich mir selbst gleich auferlegte, nicht die empfohlenen 12 Wochen durchzuziehen, sondern die einzelnen Phasen radikal in drei Wochen zu durchlaufen. Die ersten Tage mit den Pflastern liefen dann dermaßen gut, dass ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen konnte, jemals wieder so einen doofen Glimmstengel anzulangen. Auch die Umstellung nach jeweils zwei Wochen auf die niedrigeren Stufen (ja ich weiß, ich habe verlängert, bin dann doch auf die sichere Variante gegangen) , liefen bisher ohne größere Schmachtattacken, wobei ich durchaus schwache Momente erlebt habe, in denen leichte Entzugssymptone spürbar waren

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Aber wichtig ist auf alle Fälle, dass der Kopf und das Pflaster im Kopf richtig sitzt

, denn ohne einen starken Willen und eine gute Vorbereitung, wäre ich sicherlich bereits nach kurzer Zeit gescheitert.
Ich bin sicher noch lange nicht durch, aber ich werde weiter dafür kämpfen, ein rauchfreies Leben genießen zu können, nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie und meine beiden Kinder. Und wenn man sich diese Ziele und positiven Aspekte immer wieder vor Augen hält, kann doch eigentlich nichts schiefgehen, oder ?