@ bonsai:
Ein rauchfreies Jahr ist bestimmt niemals "umsonst"!
Ein rauchfreies Jahr hat deinem Körper in jeder Hinsicht erst einmal sehr gut getan!
Dennoch kann ich deinen "Black out" sehr gut nachvollziehen - hatte ich selbigen bereits auch schon mehrere Male bei meinen vorher gescheiterten Aufhörversuchen.
Und genau DIESE Erfahrung hat mir vieles über mein Suchtverhalten klar werden lassen - so wie dir jetzt ja auch: Es hat dir NICHTS "gebracht", außer den Ärger über dich selbst!
@ lotta:
Jeder betitelt einen Rückfall anders und wertet ihn für sich anders.
Wie die meisten hier bereits mehrfach diskutiert haben, gilt das
einmalige Verstandaussetzen im allgemeinen nicht als der klassische Rückfall.
Bei diesem einem Mal, was sehr viele haben um sich selber zu testen "bist du noch Raucher oder nicht", entscheidet sich meistens, ob du a) weiter Nichtmehrraucher bleiben wirst oder b) einem Rückfall erliegst und weiter rauchst (ständig, manchmal, gelegentlich, halbjährlich....... egal, dann ist es ein Rückfall!)
ICH für meinen Teil habe JEDE dieser Erfahrungen gebraucht, um meinen heutigen Willen
(Forentroll, jetzt nicht wieder Wortklauberei starten
) und meine heutige Position als Nichtmehrraucher zu finden.
WÜSSTE ich durch DIESE ERFAHRUNGEN nicht, dass MIR das Rauchen absolut überhaupt nichts bringt, in keiner Situation - und sei sie noch so schwer - wäre es sehr schwer als Obersuchti der Sucht nicht zu erliegen.
So aber siegt der VERSTAND über das unterbewusste Suchtverlangen.
Und jeder, der die einmalige Rauchsituation noch mal braucht, um endgültig mit dem Thema Rauchen oder Nichtrauchen abzuschließen, ist kein Rückfaller, sondern macht einen großen Entwicklungsschritt.
Hoffentlich in die richtige Richtung
Stay green!