13.11.2011, 14:09
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Vielschreiber
Registriert seit: 03.09.2011
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Rauchfrei seit: 271 Tag(en)
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Rückblick nach elf Wochen ohne Stink
Nun rauche ich also nicht mehr - und erstaunlicherweise fühlt sich das völlig normal an, was möglicherweise daran liegt, dass ich in der Vergangenheit ja bereits zwei längere (12,5 und 3,5) rauchfreie Jahre hatte. Nach ganz wenigen Momenten in den ersten beiden Wochen war und ist jegliches Rauchverlangen komplett weg.
Es macht mir nichts aus, wenn jemand in meiner Gegenwart raucht, allerdings finde ich es nahezu unerträglich, wenn jemand gerade geraucht hat und mit mir spricht. Mein Geruchssinn hat sich unglaublich verbessert, was häufig eher unangenehm ist.
Gewicht, toitoitoi, wird dank Speckweck-Café hoffentlich beherrschbar bleiben (oder besser: ein bisschen nach unten gehen).
Soweit so gut. Nicht so gut ist, dass ich seither mehr als dünnhäutig bin und es mir teilweise ausgesprochen bescheiden geht. Da sind einige Baustellen in meinem Leben, die mir im Moment unlösbar scheinen und Hilflosigkeit ist ein Gefühl, das ich überhaupt nicht ertragen kann. Mag sein, dass ich das alles mit Nikotin zugedeckt hatte, wer weiß das schon. Jedenfalls ist das ein sehr unschöner Nebeneffekt meines rauchfreien Lebens.
Mein Bruder hat knapp fünf Wochen nach mir ebenfalls (zum ersten Mal) aufgehört zu rauchen und hält super durch. Ich bin ganz stolz auf ihn und freu mich riesig.
Das ist also der momentane Stand, kurz gefasst: als wäre ich nie rückfällig gewesen, bin ich wieder auf die Nichtraucherseite gewechselt.
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Grüßle,
Birgitt
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